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Leben in Hannover Vicky Leandros kocht an Weihnachten selbst
Menschen Leben in Hannover Vicky Leandros kocht an Weihnachten selbst
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11:49 19.12.2018
SIE LIEBT DIE MUSIK UND DAS LEBEN: Vicky Leandros ist eine vielfältige Künstlerin, singt ihre Lieder in vielen Sprachen. Quelle: picture alliance/dpa
Hannover

Frau Leandros, Sie spielen bei uns in der Stadt das letzte Konzert 2018. Bleiben Sie zum Jahreswechsel auch in Hannover?

Leider nicht. Ich fahre im Anschluss wieder zurück nach Hamburg und nehme das neue Jahr mit meiner Familie in Empfang.

Dabei ist es bei uns ja ganz schön.

Das stimmt, ich war auch schon oft in Hannover, erinnere mich an sehr schöne Konzerte im Theater am Aegi. Ich komme gerne in die Stadt.

Machen Sie sich aus Silvester eigentlich überhaupt etwas?

Sagen wir mal so: Ich freue mich auf mein Silvesterkonzert. Da werden wir vielleicht schon in eine schöne Neujahrsstimmung kommen. Aber unbedingt feiern zu müssen, weil ein neues Jahr beginnt, das war noch nie so meins.

Haben Sie trotzdem eine besondere Party in Erinnerung?

Da ich noch nie so sehr an Silvester interessiert war, gab es da auch keine besondere Party. Aber ich muss sagen, dass mir die Feiern mit Familie und Freunden in den Bergen und einer Skihütte immer am besten gefallen haben. Das war immer sehr gemütlich.

Können Sie sich eigentlich vorstellen, wie Menschen seit Jahrzehnten Ihre Hymne „Ich liebe das Leben“ um Mitternacht mitsingen?

Das bekomme ich tatsächlich oft mit. Und es freut mich sehr, dass das Lied von Jüngeren und Älteren gesungen wird. Das hat für mich schon eine besondere Aussage. Ich werde dieses Lied, andere Erfolge und einige Titel, die ich dieses Jahr schon in der Elbphilharmonie in Hamburg gesungen habe, auch in dem Silvesterkonzert singen – so viel kann ich schon mal verraten.

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ heißt Ihr aktuelles Album. Der Satz soll in etwa so von Sokrates stammen. Ob ihm Ihre Musik wohl gefallen hätte?

Hmm, das weiß ich nicht. Ich wage es zu bezweifeln. Die Idee kam mir irgendwann, weil mich viele Journalisten immer wieder gefragt haben, ob ich mit dem Alter denn auch weiser werden würde. Bei mir trifft das nicht ganz so zu. Manchmal lerne ich schon dazu, aber ich lache gerne über mich und nehme mich selbst mit der Aussage auf die Schippe.

Sie singen „Ein’ Fehler, den man einmal macht/macht man nicht gern noch mal/ 

für mich persönlich gilt das nicht/der Grat ist mir zu schmal“. Haben Sie da an eine bestimmte Situation gedacht?

Das ist mir sicherlich in mehreren Situationen schon passiert. Und ich ertappe mich heute noch dabei.

Stimmt es, dass Sie das Album größtenteils in Ihrer Küche aufgenommen haben?

Teilweise, ja. Das liegt daran, dass der Sound hier so gut ist und ich noch nie gerne in einem Studio war. Die Technik ist mittlerweile ja so gut, dass man eigentlich überall Aufnahmen machen kann.

Apropos Küche – was wird bei Ihnen zu Hause so zu essen aufgetischt?

Gerichte aus der griechischen und französischen Küche. Ich koche wirklich gern. Auch an Weihnachten.

Was wird es denn zum Fest geben?

Also am ersten Weihnachtsfeiertag gibt es gefüllte Gans. Mit griechischer Füllung.

Was ist denn eine griechische Füllung?

Dafür braucht man ganz feines Hackfleisch und acht kleingehackte Schalotten. Beide Zutaten 20 Minuten lang in Olivenöl anbraten und umrühren, anschließend mit Rotwein ablöschen. Hinzu kommen geriebene Karotten, ge­kochte Kastanien, Rosinen, leicht angebratene Pinienkerne, etwas Zimt, Sellerie, ein Teelöffel Zucker und Sud von der Gans.

Wie viele Leute dürfen sich daran erfreuen?

20 werden es schon werden. Ich koche einfach unheimlich gerne, mache das auch an allen drei Feiertagen. Das erdet mich total.

Von wem haben Sie das denn?

Meine Großmutter väterlicherseits konnte wundervoll kochen. Und auch meinem Vater habe ich über die Schulter geschaut und ge­lernt.

Zurück zur Musik: Sie haben tausende Songs eingesungen. Von wie vielen können Sie den Text immer noch auswendig?

Sicherlich noch von einigen. Und ich habe viele Lieder in verschiedenen Sprachen gesungen. Alle kann ich natürlich nicht aus dem Stegreif wiedergeben, aber wenn ich sie höre, kommen sie ganz schnell aus dem Langzeitgedächtnis zurück. Es ist auch Übungssache.

Singen Sie eigentlich auch an Weihnachten zu Hause?

Ich nicht! Aber ich nötige die Familie. Und ich verteile auch schön Texte, damit keiner sagen kann, er könne es nicht mitsingen (lacht).

Vicky Leandros spielt am 31. Dezember ihr Silvester-Konzert im Großen Sendesaal des NDR-Landesfunkhauses. Tickets kosten zwischen 64,60 und 86,60 Euro.

Von Mirjana Cvjetkovic

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