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Leben in Hannover Transgender DJane Honey Dijon legt in Hannovers Klub Pan auf
Menschen Leben in Hannover Transgender DJane Honey Dijon legt in Hannovers Klub Pan auf
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15:00 09.05.2019
HAT WAS ZU SAGEN: Honey Dijon ist Sonnabend der Star im Klub Pan. Quelle: privat
Hannover

Aus der Szene ist sie nicht wegzudenken: Sonnabend legt die transgender DJane Honey Dijon im „Klub Pan“ in der Nordstadt auf.

Wer Ihre Musik nicht kennt: Was ist das Besondere daran?

Derrick Carter und Chicago House hatten großen Einfluss auf meine Entwicklung als Künstlerin. Die Kombination aus Chicago und New York hat mir geholfen, meinen charakteristischen Sound zu entwickeln. Ich bewege mich zwischen House und Techno mit einem warmen, hypnotischen Gefühl.

Wenn man sich Videos von Ihnen am DJ-Pult anschaut: Sie gehen richtig mit. Wie viel Kalorien Sie währenddessen wohl verbrennen?

Gute Frage (lacht). So habe ich noch nie darüber nachgedacht. Aber ich bin mir sicher, dass es einer oder zwei Stunden Power Walking entspricht.

Sie jetten regelmäßig um die Welt. Was hilft bei Jet-Lag?

Das Beste ist, wach und beschäftigt zu bleiben, Sex zu haben, alte Freunde zu besuchen oder neue Freunde zu finden. Eine Stadtrundfahrt oder einfach ein gutes Abendessen mit den Veranstaltern und Klub-Managern zu genießen und dabei ein paar Weine aus der Region zu probieren.

Die Welt ist immer globaler geworden, auch durch Social Media. Wie aktiv sind Sie da?

Social Media spielt in der heutigen Künstler- und Musikbranche eine wichtige Rolle. Es kann ein wichtiges Instrument sein, um seine Wahrheit zu äußern und verschiedene Gemeinschaften zu unterstützen, die weniger Chancen haben, sich global auszudrücken, wie zum Beispiel die LGBT-Szene (umfasst Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle, die Redaktion). Und natürlich, um persönliche Erfahrungen mit der Welt zu teilen. Ich bin ziemlich aktiv.

Sind Sie bei Facebook, Instagram, Twitter oder in der realen Welt je angefeindet worden?

Nun, ich wurde geächtet, als ich aufwuchs, weil ich anders war. Ich habe keine Drogen genommen, sondern Magazine – als Flucht in die Welt der Mode, des Glamours und der Erotik. Niemand wollte mit mir spielen, deshalb waren Zeitschriften meine Freunde. Heutzutage merke ich nicht einmal, ob jemand mein Geschlecht kommentiert, weil ich gelernt habe, mein Leben anders zu leben und glücklich bin.

Wo legen Sie eigentlich am liebsten auf?

Am meisten amüsiere ich mich, wenn die Menge frei sein und gute Stimmung nur untereinander teilen kann. Das Berghain und die Panorama-Bar in Berlin und der Sub Club in Glasgow sind großartige Orte, um zu spielen. Auch in meinen alten Heimatstädten New York und Chicago habe ich immer Spaß, weil ich das Gefühl habe, zu meinen Wurzeln zurückzukehren.

Jemals etwas von Hannover und dem Klub Pan gehört?

Oh ja, ich habe bereits Großartiges von Kollegen wie Pan-Pot und Radio Slave gehört, die ebenfalls in Berlin leben. Nichts als gute Stimmung von der gesamten Pan-Crew, ihren Promotern und ihren Gästen.

Honey Dijon legt Sonnabend ab 23 Uhr im „Klub Pan“ (Engelbosteler Damm 7) auf. Eintritt beträgt 15 Euro

Von Mirjana Cvjetkovic

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