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Leben in Hannover Lina Larissa Strahl tanzt bei „Dancing on Ice“ an
Menschen Leben in Hannover Lina Larissa Strahl tanzt bei „Dancing on Ice“ an
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11:00 06.11.2019
Hat viel trainiert: Lina Larissa Strahl ist bereit für die TV-Show. Foto: SAT.1/Marc Rehbeck
Hannover

Im NP-Interview spricht der „Bibi und Tina“-Star über Schlittschuhlaufen, Stürze und das Synchronisieren. Und: Wahl-Hamburgerin Strahl sagt, warum sie noch immer tief verbunden mit Hannover ist.

Frau Strahl, am 15. November ist Premiere der neuen „Dancing on Ice“-Staffel – wie sicher stehen Sie auf dem Eis?

Manchmal gut, manchmal nicht so gut – mal so, mal so (lacht). Ein schlechtes Gefühl habe ich jedenfalls nicht, auch wenn ich am ersten Trainingstag gedacht habe: Das wird nie was! Was ich weiß, ist, dass ich super aufgeregt sein werde, wenn es losgeht.

Seit wann trainieren Sie und wie oft?

Seit Anfang September und tatsächlich sehr oft – mit einer Unterbrechung: Da war ich mit meinem Freund Tilman für fünf Tage in Amsterdam im Urlaub, dort fahren wir jedes Jahr hin. Das war auch die einzige Pause. Und da ich derzeit nicht so viele Großprojekte habe, konnte ich mich bislang ganz aufs Laufen konzentrieren.

Gab es Stürze?

Hinfallen gehört dazu. Es gibt Kollegen, die mit Schützern trainieren, aber ich nehme die blauen Flecken in Kauf. Allein schon aus dem Grund, weil in der Show ja auch ohne Schützer gelaufen wird. Und im Bootcamp habe ich gelernt, wie ich fallen und mich abfangen muss.

„Ich kann besser auf den Beinen stehen“

Hat sich Ihr Körper durch das intensive Training verändert?

Anfangs war der Muskelkater ganz schön schlimm, mittlerweile geht es aber. Was die körperliche Veränderung angeht, habe ich vielleicht minimal mehr Bauchmuskeln als vorher. Was ich definitiv merke, ist, dass ich generell fitter bin, dass ich besser auf einem Bein stehen kann und meine Haltung hier und da besser ist als vorher.

Training: Hier übt Lina mit Profisportler Joti Polizoakis für die TV-Show. Quelle: Instagram

Können Sie sich erinnern, wann Sie das erste Mal überhaupt Schlittschuhe angezogen haben?

Sehr früh, ich war vielleicht fünf Jahre alt. Mein Papa hat selbst hobbymäßig gern Eishockey gespielt, außerdem sind wir regelmäßig im Winterzoo Hannover eisgelaufen. Mehr als geradeaus zu fahren war aber nicht drin (lacht).

Auch wenn Sie derzeit nicht im Kino zu sehen sind: Sie sind zu hören. In dem Film „Ugly Dolls“ leihen Sie „Moxy“ Ihre Stimme. Was gefällt Ihnen an der Figur?

Sie ist lebensfroh, positiv, lässt sich nicht unterkriegen. Ein echtes Steh-auf-Männchen. Ihr Tiefsinn und ihre Freude beim durchs Leben gehen finde ich total toll.

„Ich kann zeigen, wer ich bin“

In den USA wird „Moxy“ von der Sängerin Kelly Clarkson gesprochen. Verbindet Sie beide etwas?

(fängt an, den Song „Because of you“ zu singen) Das Lied habe ich in der Grundschule und im Hort immer gesungen. Da erinnere ich mich noch zu 110 Prozent dran. Und wenn es irgendwo Karaoke gibt, wähle ich den Song immer zuerst aus, da kann immer schön einen raushauen (lacht). Bei der Synchronisation hatte ich aber die Freiheit, die Figur auf meine Weise zu sprechen.

Auch in „Vaiana“ waren Sie Synchronsprecherin. Was jetzt aber neu ist: Auch Ihr Freund Tilman ist Teil des Projekts. War es schön, miteinander zu arbeiten?

Im Studio haben wir uns eigentlich gar nicht gesehen, wir haben die Charaktere getrennt voneinander eingesprochen. Ich glaube, Tilman war so aufgeregt wie nie. Kein Wunder: Beim Synchronisieren kann man nicht mit der Mimik oder dem Körper arbeiten – allein die Stimme muss alles rüberbringen. Und er hat das richtig gut gemacht! Als ich „Lucky Bat“ gesehen und gehört habe, habe ich total vergessen, dass Tilman ihn spricht.

Freizeit: Strahl mit ihrem Freund Tilman Pörzgen und Goldendoodle-Dame Ilvie. Quelle: privat

Auch auf Tour haben Sie die Bühne geteilt, Ihr Freund ist als Vorgruppe aufgetreten. Planen Sie, noch mehr zusammen zu arbeiten?

Mal schauen, wenn alles gut läuft, warum nicht? Uns ist aber wichtig, dass jeder sein Ding machen kann.

Mittlerweile sind Sie 21 Jahre alt und somit überall auf der Welt erwachsen. Freuen Sie sich über die neue Lina, die längst nicht mehr nur als Bibi gesehen wird?

Ja, schon. Vor allem freue ich mich, auf „Dancing on Ice“, da geht es nur um mich, nicht um ein Album, nicht um einen Film. Ich kann zeigen, wer ich bin. Das konnte ich bisher ja nur über meine Albumtexte, das ist wie Tagebuch schreiben.

Warum haben Sie das Erfolgskapitel „Bibi & Tina“ eigentlich abgeschlossen?

Um ehrlich zu sein, waren alle schon 2016 der Meinung: Das war es jetzt, es reicht. Dann haben das Produktionsteam und der Cast aber gesagt: Hey, einmal machen wir es noch! Haben wir dann auch. Nun geht jeder von uns eigene Wege. Wie heißt es so schön: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist.

Vergangenheit: Für vier Filme stand Strahl als Bibi Blocksberg vor der Kamera. Quelle: Schlieter/dcm/dpa

Mit Hannover bleiben Sie aber für immer verbunden, oder?

Natürlich! Ich trainiere sogar manchmal in Mellendorf, wenn die Hallen in Hamburg ausgebucht sind. Ich hoffe auch, dass die Hannoveraner mir für die Show die Daumen drücken und für mich anrufen.

Lina Larissa Strahl ist ab 15. November immer freitags ab 20.15 Uhr bei Sat.1 zu sehen.

Visitenkarte

* 15. Dezember 1997 in Hannover. 2013 gewinnt sie als Mädchen aus Seelze mit ihrem Song „Freakin’ Out“ den KiKa-Wettbewerb „Dein Song“, tritt daraufhin in der Fernsehshow „TV total“ auf. Mit „Richtig gehört“ folgt die zweite Single. 2013 tritt sie beim Casting für den Kinofilm „Bibi & Tina“ an, bekommt eine der Hauptrollen, spielt daraufhin in insgesamt vier Filmen die sympathische Hexe Bibi Blocksberg. 2016 erscheint ihr erstes Album „Official“, im Jahr darauf folgt „Ego“, 2018 bringt sie „R3bellin“ auf den Markt. Strahl lebt mit ihrem Freund, dem Sänger und Schauspieler Tilman Pörzgen (25), und dem gemeinsamen Hund in Hamburg.

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