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Leben in Hannover Schütze-Schwestern eröffnen „Brausebude“ in Döhren
Menschen Leben in Hannover Schütze-Schwestern eröffnen „Brausebude“ in Döhren
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16:31 18.01.2019
PROST: Sonja (links) und Mirjana Schütze in ihrer „Brausebude" in Döhren. Quelle: Dröse
hannover

In diesem ehemaligen Kiosk an der Hildesheimer Straße 258 in Döhren prickelt es: „Brausebude“ nennen die Schwestern Mirjana (30) und Sonja Schütze (33) den Raum, der eigentlich ihr Büro ist – durch dessen klassisches Kioskfenster sie jetzt aber auch etwa 20 verschiedene Limosorten verkaufen. Das simple Motto: „Hier klopfen, wenn durstig.“

2,50 Euro ist der Preis für eine Flasche „Tannenwald

Fanta und Sprite gibt es aber nicht: „Wir würden nie den Coca-Cola-Konzern unterstützen“, stellt Mirjana Schütze klar. Stattdessen führen sie Limonaden von kleinen Unternehmen wie Wostok und Ailike, die so interessante Geschmacksrichtungen haben wie „Tannenwald“ und „Birne-Rosmarin“. 2,50 Euro ist der Einheitspreis pro Flasche, so richtig durchgestartet sind die Schwestern mit dem Projekt aber noch nicht. „Es ist nicht die Jahreszeit für Kaltgetränke“, sagt Sonja Schütze mit Verweis auf die leichten Schneeflocken, die Freitag auch über Döhren vom Himmel fielen. Das heißt: „Die Brausebude ist auf, wenn wir da sind.“

Demnächst bieten die Schütze-Schwestern „Limo-Tastings“ an

Demnächst wollen sie über Facebook wochenweise feste Öffnungszeiten kommunizieren, außerdem „Limo-Tastings“ anbieten. „Diese neuen Geschmacksrichtungen bei Limonaden sind ein Trend – vergleichbar mit dem Boom von Craft-Bier“, findet Mirjana Schütze. Und ein Näschen für Trends haben die Schwestern: 2015 veranstalteten sie beim „Fest der Kulturen“ ihr erstes Food-Truck-Festival, bis zu zwölf Märkte im Jahr stellen sie mit ihrer Agentur „Fremd.Essen“ auf die Beine, bieten außerdem Eventplanung und Caterings an. „Mein Traum war immer eine Ape, aus dem kleinen Kastenwagen wollte ich dann Suppe verkaufen“, schwärmt Sonja Schütze, die gelernte Einzelhandels-Kauffrau ist. „Wir können aber nicht kochen“, entgegnet ihre jüngere Schwester trocken.

Im Ex-Kiosk kostete „Capri“ einst 30 Pfennige

Neben Planung und Organisation (sie arbeiten mit etwa 100 Food-Anbietern zusammen) fanden sie aber doch noch eine Nische auf ihren Märkten: „Wir verkaufen aus einem umgebauten Pferdeanhänger heraus die speziellen Limos.“ Als sie auf der Suche nach Lager und Büroräumen („Wir haben vorher in Sonjas Wohnung im Flur gearbeitet“) auf den Kiosk stießen, entstand die „Brausebude“-Idee.

VIEL ARBEIT: Den Bürotisch haben Sonja (rechts) und Mirjana Schütze mit Kronkorken gestaltet. Quelle: Rainer_Droese

Der frisch renovierte Mini-Laden ist charmant: historische Fliesen an der Wand, alte Emailleschilder preisen Eis an („Capri“ für 30 Pfennige!). Auch der Bürotisch der Schwestern passt perfekt: „Ein Upcycling-Projekt“, sagen die Schützes stolz. Der 30 Jahre alte Esstisch der Eltern bekam eine Epoxid-Harz-Schicht, darunter kleben im Silikon – hunderte Kronkorken von Limonaden!

Von Andrea Tratner

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