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Leben in Hannover In diesen Restaurants in Hannover wird ausgezeichnet gekocht
Menschen Leben in Hannover In diesen Restaurants in Hannover wird ausgezeichnet gekocht
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17:47 04.11.2019
Diese Restaurants haben abgeräumt. Quelle: RND-Collage
Hannover

Manche Gastronomen zittern, wenn der französische Restaurant-Führer Gault Millau verkündet, wie die Tester ihre Punkte verteilt haben. Dieter Grubert (62) vom Restaurant „Titus“ in Döhren reagiert mit souveräner Lässigkeit, als er von seinen 17 Punkten erfährt: „Dann ist doch alles im Lot. Diese Zahl halte ich seit 2007 fast konstant.“ Der Mann, der alleine in der Küche seines Mini-Lokals steht, freut sich aber auch über die Ergebnisse seiner Mitstreiter in der Gastronomie-Branche. „Hannover kann sich sehen lassen.“

Das stimmt. Benjamin Gallein (33), Küchenchef im Sterne-Restaurant „Ole Deele“ in Burgwedel, hat ohne Mühe 18 von 20 möglichen Punkten verteidigt, die Tester schwärmen von „Eisbein in kümmelbetontem Sauerkrautbaiser“ und „erdigen Kontrast“ durch Morcheln und Champignons. In Niedersachsen schneidet nur Sven Elverfeld vom Wolfsburger „Aqua“ mit besser 19,5 Punkten ab.

Erst die Punkte, dann die Sterne

Auch er konnte am Montag beruhigt zur Gault-Millau-Gala in Berlin anreisen: Benjamin Meusel (39) vom Maschsee-Restaurant „Die Insel“ hält seine 17 Punkte. Im Sommer hatte Norbert Schuh das Lokal abgegeben, die Geschäfte hat das benachbarte Aspria übernommen, in der Küche regiert weiter Meusel. „Das ist meine Handschrift, meine Philosophie“, das Lob der Tester „bestätigt meine Arbeit“. Er weiß, dass Mitarbeiter des Gault Millau sich auch nach Schus Abschied von der Qualität überzeugt hatten. Meusel schaut auch gerne in die Zukunft: Im März verkündet der Guide Michelin, wer die begehrten Sterne bekommt. Selbstbewusst sagt der Küchenchef: „Ich weiß nicht, warum die Insel nicht schon seit Jahren einen Stern hat.“

Einen Stern hat das „Jante“ von Tony Hohlfeld (30) bereits, aber auch der Gault Millau stuft das Lokal am Braunschweiger Platz um einen Punkt hoch: Mit 16 Punkten zählt es neben der „Weinbasis“ an der Lärchenstraße zu den Aufsteigern in diesem Jahr, auch „Tropeano di Vino“ konnte sich um einen Punkt auf 15 verbessern. „Das ist schön, aber das ist nicht der Maßstab“, wendet Küchenchef Tony Hohlfeld (30) ein, die Punkte würden von Jahr zu Jahr pendeln – ihm sei die Zufriedenheit der Gäste wichtiger.

„Ich bin happy“, sagt Jan Schubert (41) über 13 Punkte aus dem Stand, „das ist doch ein Anfang“. Erst im Dezember 2018 hat er den ehemaligen „Zauberlehrling“ an der Geibelstraße übernommen und „Schuberts Brasserie“ eröffnet. Ebenfalls neu im Reigen der ausgezeichneten Restaurants ist mit 14 Punkten das „Bistro Schweizerhof“. Das Gasthaus Lege in Burgwedel verteidigt seine 16 Punkte.

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Von Andrea Tratner

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