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Leben in Hannover Markus Kulz gibt Ricklingen „Salz und Pfeffer“
Menschen Leben in Hannover Markus Kulz gibt Ricklingen „Salz und Pfeffer“
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11:05 09.07.2019
In Ricklingen: Markus Kulz leitet „Salz und Pfeffer“. Quelle: Janik Marx
Hannover

Markus Kulz ist der Inhaber vom „Salz & Pfeffer“ in Ricklingen. Das Restaurant gibt es dort schon seit mehr als 30 Jahren.

Warum sind Sie Wirt geworden?

Das war familiär bedingt – mein Onkel hatte 20 Jahre lang die Waldgaststätte am Ricklinger Bad. Dort habe ich mit zwölf Jahren angefangen, in der Küche zu helfen, wollte dann Einzelhandelskaufmann im Sportbereich werden. Aber bei meinem Onkel habe ich gesehen: Es ist auch gut, sein eigener Chef zu sein.

Wo haben Sie das letzte Mal richtig gut gegessen?

Das war beim Griechen Artemis an der Ricklinger Straße. Da essen meine Frau und ich immer eine Platte für zwei Personen, da ist alles drauf: Gyros, Souflaki und es gibt einen leckeren Bauernsalat vorweg. Das ist unser Stammlokal, der Wirt und ich kennen uns schon sehr lange. Ich bin da auch gleich um die Ecke in Linden-Süd aufgewachsen.

Ihre drei Lieblingsgastronomien in Hannover und Region?

Das Hotel-Restaurant Öhlers in Ronnenberg, das Artemis und das neue Burgerheart am Marstall.

Was ist Ihr Lieblingsgericht aus Mamas Küche?

Milchreis mit selbst gemachtem Pflaumenkompott. Das haben wir uns früher zur Zwetschgenzeit fast jeden Tag gewünscht.

Was würden Sie niemals essen?

Alles aus dem Dschungelcamp. Wobei ich bei der Expo 2000 auch mal eine Heuschrecke probiert habe. Ansonsten habe ich schon sehr vieles probiert, auch Meeresfrüchte mag ich mittlerweile (lacht).

Welche Eigenschaften braucht ein guter Wirt?

Auf jeden Fall gute Nerven und natürlich Spaß am Umgang mit Menschen. Aber auch eine gastronomische Ausbildung ist wichtig, man braucht Ahnung von der Materie, um ein Restaurant erfolgreich zu führen. Viele machen den Fehler und denken, man könnte einfach mal so eine Gastronomie eröffnen.

Gastronomie stresst – wie schaffen Sie den Ausgleich?

Durch den Footballverein Hannover Grizzlies. Da bin ich Vereinsvorsitzender und wir haben mittlerweile schon mehr als 500 Mitglieder. Ich kann da gut abschalten, wenn ich mal zwei Stunden entspannt den Rasen auf dem Spielfeld mähe.

Wie beschreiben Sie den perfekten Gast?

Man muss jeden so nehmen, wie er ist.

Was ist die Todsünde in der Gastronomie?

Wenn man seine Gäste unterschiedlich behandelt – das geht gar nicht. Egal, ob jemand schon seit 20 Jahren Stammgast ist oder zum ersten Mal hier ist. Wir wollen, dass sich alle Gäste wohlfühlen.

Welche fünf Lebensmittel würden Sire auf eine einsame Insel mitnehmen?

Schwierige Frage. Weingummi und Chips auf jeden Fall und ein T-Bone-Steak. Ansonsten trinke ich gerne gekühlten Eistee – das passt ja dann auch ganz gut zu der einsamen Insel.

„Salz und Pfeffer“ (Steckerstraße 1, Telefon 0511/41 32 40) bietet eine Mischung aus deutschen und italienischen Gerichten.

Haben Sie Appetit bekommen? Hier geht es zu den Restauranttests der Neuen Presse.

Von Janik Marx

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