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Leben in Hannover Florian Vree vom Boca „fühlt sich wohl in seinem Beruf“
Menschen Leben in Hannover Florian Vree vom Boca „fühlt sich wohl in seinem Beruf“
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12:00 08.10.2019
Hannover: Küchenchef Florian Vree tischt im Boca selbstbewusst und kreativ auf Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Florian Vree ist seit 2017 Küchenchef im Boca – die Küche ist kreativ, saisonal und regional, „es geht um frische Ideen und eine ehrliche Küche“.

Warum sind Sie denn eigentlich Koch geworden?

Weil es ein Beruf ist, der viel Abwechslung bietet, es ist etwas direktes. Ich habe vorher studiert und dabei gemerkt, ich brauche das, also die direkte Arbeit. Und ich habe mich sehr schnell wohl gefühlt in dem Beruf, ich bin sogar noch immer sehr zufrieden.

Haben Sie auch so etwas wie ein Küchenvorbild?

Nein, keinen Küchenchef. Die kennt man einfach nicht genug, das wäre nicht realistisch. Aber meine Ausbilder waren super, Menschen mit denen ich gearbeitet habe, haben mich eher geprägt.

Und was ist Ihr Tipp? Welche fünf Lebensmittel sollte jeder im Kühlschrank haben?

Butter, Zwiebeln, Kartoffeln, Milch oder Sahne und Risottoreis. Mit Resten kann man daraus immer etwas machen.

Was ist denn Ihr Lieblingsgericht aus Mamas Küche?

Kartoffelbrei mit Spiegelei und dazu ein Maiskolben mit Butter. Wenn die Herbstsaison anfing, hat es das früher immer bei uns gegeben.

Gibt es auch etwas, das Sie niemals essen würden?

Außer Menschen- und Hundefleisch? (Er grinst und schüttelt dann seinen Kopf.) Ich habe schon mit fast allem gearbeitet und es auch gegessen. Egal, ob es Hirn war oder ob es Innereien waren, Algen oder auch mal Heuschrecken. Ich finde, es wäre ganz einfach sinnbefreit, wenn man sich als Koch vor Sachen sperrt.

Wovor darf man sich sonst nicht sperren, welche Eigenschaften braucht ein guter Koch unbedingt?

Leidenschaft, Disziplin und Fleiß. Das spielt alles zusammen. Es ist kein leichter Beruf, man muss ein gewisses Maß an Leidenschaft mitbringen dafür. Gerade in jungen Jahren gibt es Sachen, die keinen Spaß machen. In Küchen geht es recht hierarchisch zu, und wenn man etwas erreichen will, muss man sich da durchbeißen. Man muss erst einmal die Basis beherrschen, bevor man eigene Sachen machen kann.

Haben Sie als Gast schon mal ein Gericht zurückgehen lassen?

Noch nie, nein. Da bin ich wohl kein so guter Gast.Wieso?Ich bin zu höflich. Ich gehe aber auch sehr wenig essen, koche meist selbst. Und wenn, dann gehe ich richtig gut essen.

Was kochen Sie Ihrer Frau, falls Sie sich mal entschuldigen müssen?

Ein Stück blutig gebratenes Fleisch.

Verraten Sie uns bitte einen tollen Küchentrick zum Nachmachen?

Tomaten mixen, in einem Küchentuch abhängen, den weißen Fond, der dort rauskommt, einkochen. Mit Knoblauch, einem kleinen Schluck Sahne, Salz und Pfeffer, dazu Thymian abschmecken. Das gibt einen wunderbaren Tomatenschaum.

Und was ist die Todsünde beim Kochen?

Da habe ich schon vieles gesehen. Das Schlimmste: Essen zubereiten, das man selbst nicht essen würde.

Von Eva-Maria Weiß

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