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Leben in Hannover Drei Hannover-Stimmen bei „Voice of Germany“
Menschen Leben in Hannover Drei Hannover-Stimmen bei „Voice of Germany“
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17:15 24.10.2018
Sängerin Diana Babalola Quelle: Frank Wilde
Hannover

Sie singt schon seit ihrem viertem Lebensjahr. Erst in einer kleineren Gruppe, dem Mädchenchor der Epiphaniaskirche im Sahlkamp, später auf dem Maschseefest, dem NP-Rendezvous im Stadtpark und riesigen Events wie dem „Feuerwerk der Turnkunst“ vor tausenden Menschen. Nun hat es Diana Babalola (26) auf eine ganz andere Bühne geschafft – die Hannoveranerin mit der mächtigen Stimme ist Kandidatin der aktuellen Staffel von „The Voice of Germany“.

Ein weiterer Streich aus Hannover

Vor einiger Zeit wurde sie von Moderatorin Lena Gercke (30) überrascht. „Sie ist plötzlich in meiner Tanzstunde aufgetaucht“, erinnert sich Babalola an den Tag in der Tanzschule Dynamic Dance von Olando Amoo (40) im RP5 am Raschplatz. Nie im Leben hätte sie gedacht, dass sie an dem Tag etwas anderes machen würde als zu tanzen. Eine klitzekleine Warnung gab es allerdings: „Meine Schwester Sarah hatte mir noch gesagt, dass wir angeblich ein Video drehen und ich mir was Ordentliches anziehen sollte.“ Auch Bruder David (33) und Mama Maria (62) wussten von der Überraschung, haben aber dichtgehalten. Der 33-Jährige musste seiner jüngsten Schwester dafür aus dem Weg gehen. „Diana hätte mir sofort etwas angemerkt“, sagt er, „ich kann doch so schlecht lügen.“

Die Frau mit dem sensationellen Lockenkopf lacht, wenn sie an die Situation in der Tanzschule zurückdenkt: „Ich war total geschockt, als Lena mich von der Seite angetanzt hat.“ Als Babalola dann noch die Kamera- und Tonleute gesehen hat, schimmerte ihr so langsam, dass es mit „The Voice“ zu tun haben musste. Riesenjubel folgte, Sonntag (20.15 Uhr auf Sat.1) steht das Vorsingen vor der Jury an.

Adele ist Vorbild

In der achten Staffel besteht die ja aus Yvonne Catterfeld (38), Mark Forster (34), Michi Beck (50) und Smudo (50) von den Fantastischen Vier und dem Neuzugang Michael Patrick Kelly (40). Was die 26-Jährige Kandidatin ihnen präsentieren will, weiß sie: Für die „Blind Auditions“ (da sitzen die Juroren mit dem Rücken zu ihr, sehen sie also nicht, hören sie nur) hat sie sich die Nummer „Take it all“ von Adele (30, sie ist eines von Babalolas großen musikalischen Vorbildern) ausgesucht, will sich dafür sogar ans Klavier setzen. Könnte was draus werden, schließlich hatte sie seit ihrem siebten Lebensjahr klassischen Klavierunterricht, mit zwölf kam Jazz-Unterricht dazu. Ist eine doppelte Belastung – singen und ein Instrument spielen – denn schlau? „Wir werden sehen“, so das Talent lachend. „Mega aufgeregt werde ich so oder so sein.“

Und auch die Klamotten hat sich Babalola wohlüberlegt, „nicht zu fein, nicht zu sportlich“ soll es sein. Heißt: schwarzes Top mit Weste drüber, helle Jeans und rote Schuhe als Hingucker. Wir drücken der fröhlichen Sängerin jedenfalls die Daumen, ihre Geschwister Nadja (35), David und Sarah (30) reisen mit und unterstützen sie.

Jamie-Lees Verlobter Fabian singt Donnerstag

Die Fußstapfen, die seine Verlobte hinterlassen hat, sind riesengroß: 2015 gewann Jamie-Lee Kriewitz (20) aus Bennigsen das Finale von „The Voice“. Ihr Liebster, Fabian Riaz (30) aus Magdeburg, bekommt heute ab 20.15 Uhr auf Pro7 seine Chance – er singt vor der Jury „You let me walk alone“. Mit dem Song wurde Michael Schulte (28) Vierter beim ESC.

Eine schmale Hand mit einem funkelnden Ring am Finger: Erst am 12. Oktober postete Kriewitz auf Instagram die gute Nachricht – „Ich habe JA gesagt. Fab Riaz, ich liebe dich“. Wer ist der Mann, der das Herz der jungen Frau erobert hat, die uns 2015 mit ihrem verrückten Stil Manga-Comics und Cosplay-Verkleidungen nahe brachte?

„Wie man sieht, schleppe ich die zehn Kilo Übergewicht schon eine Weile mit mir herum“, sagt Riaz im „The Voice“-Vorstellungsvideo mit feiner Selbstironie. Der Vertriebs-Mitarbeiter eines Telekommunikationsunternehmens („Reden ist mein Beruf“) spricht mit einer gewissen Lässigkeit über sein Gewicht – das sich früher in ganz anderen Dimensionen bewegte. „Ich hatte schon als Kind viel auf den Rippen.“ Im Januar 2016 habe er sich aber ein Magenband setzen lassen – und seitdem 70 Kilo verloren. „Es fühlt sich jetzt schon an, als würde ich schweben“, witzelt der Mann mit der wuchtigen Erscheinung. Sein Plan für die nächsten Monate: „Es geht Richtung Wohlfühlgewicht.“

An „The Voice“ weiß er zu schätzen, dass die Jury nur seine Stimme hört. „Musik war schon immer großer Bestandteil meines Lebens.“ Er glaubt auch, dass es ihm geholfen hat, so eine Bühnenpräsenz zu haben. Der ESC-Song bringt ihm hoffentlich Glück (seine Verlobte landete 2016 als Kandidatin beim Song Contest ja auf dem letzten Platz): „Als ich die Ballade das erste Mal hörte, hatte ich Gänsehaut. Das will ich vermitteln.“

Jeanie Schultheiss

Für sie wurde schon am Sonntag viermal gebuzzert: Jeanie Celina Schultheiß (18) aus Isernhagen freute sich über „die warme Dusche“, als alle Coaches um sie buhlten. Es regnete Komplimente. Mark Forster bescheinigte der Einser-Abiturientin „100 Prozent Wohlfühlfaktor in der Stimme“, Yvonne Catterfeld erkannte „viel Potenzial“, Michael Patrick Kelly entdeckte „viel Lebenserfahrung“ in Schultheiß’ sehr zarter Version von Rick Astleys (52) Popsong „Never gonna give you up“. Er bot an, den „kleinen Diamenten“ aus Isernhagen zu schleifen, versprach schon mal großmundig den Einzug ins Finale.

Doch die 18-Jährige entschied sich für den „Doppelstuhl“ (auf dem sie schon mal Probe gesessen hatte) von Michi Beck und Smudo. Die lobten ihre „verruchte, verrauchte Stimme“, attestierten ihr ein „tolles Talent“.

Von Mirjana Cvjetkovic

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