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Leben in Hannover Deshalb liebt Tim Lösch die Georgen Terrassen
Menschen Leben in Hannover Deshalb liebt Tim Lösch die Georgen Terrassen
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08:38 30.05.2019
Unser Wirt der Woche: Tim Lösch von den Georgen Terrassen. Quelle: Michael Wallmüller
Hannover

Warum sind Sie denn Wirt geworden?

Vor zehn Jahren habe ich meine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann gemacht, seither viele Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt. Es gab dann das Angebot, diese Location zu übernehmen. Mir ist sie einfach im Kopf geblieben, weil da so viel drin steckt und möglich ist. Also habe ich entschieden, es selbst zu machen. Ich arbeite nach wie vor für die Party Löwen, meinen Ausbilder damals, im Bereich Event und die Georgen Terrassen sind dazu gekommen.

Was steckt denn alles in dieser Location?

Es ist ein tolles Gelände, tolle Räume. Wir haben ganz viel umgebaut. Es war vorher etwas dunkler, wir haben alles weiß gestrichen, die Terrasse ausgebaut und auf eine Höhe gebracht, innen Wände rausgenommen. Jetzt haben wir viel Platz, es ist ein toller Ort für Hochzeiten, man kann auf der Wiese sogar freie Trauungen durchführen, und wir haben viele Geburtstags- und Firmenfeiern, Salsa-Events, aber auch das Tagesgeschäft wird jetzt immer mehr.

Welches sind Ihre Lieblingsgastronomien in Hannover?

Ins Da Lello in der Südstadt gehe ich gerne, ein guter Italiener. Die Timber Bar finde ich sehr schön. Und das Deins am HCC hat gute Steaks und eine offene Küche, das mag ich.

Was ist Ihr Lieblingsgericht aus Mamas Küche?

Das ist Grünkohl. Ich komme aus Bremen, daher mit Pinkel und Kasseler und Kartoffeln.

Was würden Sie niemals essen?

Ich mag Pulpo nicht so gerne, also Tintenfisch. Wahrscheinlich auch wegen seines Aussehens (zuckt mit den Schultern). Es gibt aber kein niemals, ich würde schon alles probieren.

Welche drei Eigenschaften braucht ein guter Wirt?

Zum einen Flexibilität. Da spreche ich auch aus meiner Veranstaltersicht. Es kann immer was kommen, das den Ablauf stört, nicht so geplant war, man muss dem Gast aber trotzdem bieten, was er sich wünscht. Dann ist eine gute Organisation wichtig. Und man muss schließlich auch ein guter Gastgeber sein, Gäste sollten gut gelaunt und zufrieden gehen.

Gastronomie stresst. Wie schaffen Sie sich Ausgleich?

Ich versuche, mir wirklich Auszeiten zu nehmen. Gezielt Zeit mit meiner Partnerin zu verbringen zum Beispiel, mit Freunden etwas zu unternehmen, das hilft immens.

Wie beschreiben Sie den perfekten Gast?

Er ist freundlich, interessiert und höflich. Ich denke, dann bekommt er genau das zurück.

Was meinen Sie: Was ist für Sie die Todsünde in der Gastronomie?

Kaltes Essen.

Und wenn Sie auf eine einsame Insel auswandern müssten, welche fünf Lebensmittel würden Sie dann gerne mitnehmen?

Kaffee, Mehl, damit ich selbst etwas zusammenrühren könnte, Fleisch vom Rind, Wasser und Eier.

Von Eva-Maria Weiss