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Leben in Hannover „Bachelor“ Andrej Mangold: „Ich bin ein Familienmensch“
Menschen Leben in Hannover „Bachelor“ Andrej Mangold: „Ich bin ein Familienmensch“
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12:41 01.01.2019
SUCHT DIE LIEBE: Andrej Mangold aus Hannover ist der neue „Bachelor“. Quelle: MG RTL D / Arya Shirazi
Hannover

Der neunte“ Bachelor“ kommt aus Hannover – und sucht ab 2. Januar auf RTL seine Traumfrau unter 20 Kandidatinnen. Die NP sprach mit Andrej Mangold

Wie sind Sie zum „Bachelor“ gekommen?

Meine Ex-Freundin und ich haben uns Ende 2017 getrennt, Freunde haben vorgeschlagen, dass ich mich beim „Bachelor“ bewerben soll. Ich habe das zunächst nicht weiter ernst genommen, bislang hatte es ja auch so ganz gut geklappt (lacht). Ich habe mir ohnehin wenig Chancen ausgerechnet, genommen zu werden – und habe es einfach mal probiert Dass es geklappt hat, damit hatte ich nicht gerechnet.

Glauben Sie an die große Liebe?

Ja, unbedingt. Ob ich die im Fernsehen finde, oder im Supermarkt, abends in der Bar oder im Wartezimmer vom Arzt, das weiß ich nicht. Das kann alles passieren.

Haben Sie verfolgt, was aus früheren Paaren geworden ist?

Ich habe über die Medien mitbekommen, dass es nicht bei allen längerfristig geklappt hat. Es kommt viel auf das Paar zu, man lernt sich unter Extrembedingungen vor der Kamera kennen – davor habe ich aber keine Angst. Natürlich muss man schauen, was während der Zeit vor Ort passiert – und ob man sich im Alltag weiter annähert und aneinander gewöhnt. Das wird eine Herausforderung.

Wie machen Sie den Kandidatinnen Hannover schmackhaft?

Muss ich das? (lacht) Wenn die Beziehung passt, muss man dem anderen eine Stadt doch gar nicht schmackhaft machen. Außerdem habe ich durch meinen Beruf als Profi-Basketballer auch viele andere Stationen erlebt. Ich finde Hannover schön, außerdem hat sich die Stadt im Vergleich zu anderen Städten extrem gut entwickelt. Hier kann man sich frei bewegen und sich wohlfühlen.

Wo fühlen Sie sich denn am wohlsten?

Zuhause bei meinen Eltern. Ich bin ein Familienmensch – und möchte ganz klar Kinder haben.

Hat die erste große Liebe Spuren in Ihrem Leben hinterlassen?

Oh, da war ich 15 Jahre alt, das war meine erste Beziehung – die hat auch ein Jahr gehalten. Das war damals schon ernsthaft gemeint. Richtige Beziehungen hatte ich bisher fünf im Leben.

Wie sind Sie zum Basketball gekommen?

Über meine Mama. Sie hat selber Basketball gespielt, bis sie Mitte 40 war – und hat mich sogar schon in der Babytrage in die Turnhalle genommen. Von ihr habe ich am Anfang einiges gelernt.

Mit 1,90 Metern sind Sie aber kein Hüne ...

Ach, es gibt Jungs, die größer und schwerer sind. Aber auch andere, die kleiner und dünner sind. Ich bin die goldene Mitte.

In Göttingen hat Sie ein Kreuzbandriss aus der Bahn geworfen.

Das ist mit das Schlimmste, was einem Sportler passieren kann. Ich hab eine ganze Saison ausgesetzt, neun Monate Reha gemacht – sechs bis acht Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Die Reha war hart, hat mich aber körperlich auf ein ganz neues Level gebracht.

Wie sind Sie mental damit umgegangen, dass die Karriere in der Schwebe hängt?

Man hat in der Reha viel Zeit sich Gedanken zu machen. Vor allen in den Monaten, in denen man das Gefühl hat, es geht nicht voran. Aber nach jedem Tief kommt auch ein Hoch. Bei mir folgte auf die Verletzung ja auch ein Engagement in Würzburg. Für den „Bachelor“ habe ich eine Basketball-Auszeit genommen, was danach kommt, wird man sehen. Aber ein paar Jahre möchte ich noch spielen. Bis die Knochen sagen, jetzt ist Schluss.

2016 haben sie bei „Der Höhle der Löwen“ um Investoren für Ihre Firma „Das Kaugummi“ geworben. Sie sind aber gar nicht mehr als Geschäftsführer gelistet. Warum?

Es ist aber nach wie vor meine Firma. Ich habe sie mit zwei Freunden als Geschäftspartnern gegründet. Inzwischen steht die Firma auf so soliden Beinen, dass über Finanzierungsrunden auch andere Partner an Bord sind. Für mich war es wegen der Intensität des operativen Geschäfts einfach nicht mehr sinnvoll, öffentlich als Geschäftsführer aufzutreten.

Was ist die Strategie im Kampf gegen den übermächtigen Konkurrenten „Wrigley’s“?

Wir wollen unser Produkt bei Supermarktketten und Drogerieketten platzieren und bekannter machen, da verfolgen wir viele Vertriebs- und Marketingstrategien. Da hilft, dass ich neben dem Sport auch eine kaufmännische Ausbildung gemacht  habe. Ich bin gerne breit aufgestellt und will nicht nur meinen Körper, sondern auch meinem Kopf weiterentwickeln. Im Profibereich ist es eben so: Eine Verletzung – und weg bist du.

Wie haben Freunde und Familie denn auf Ihren „Bachelor“-Einsatz reagiert?

Zum Glück durchweg positiv –vor allem die Menschen, die mir nahestehen und mir etwas bedeuten Ich habe mir auch keine Strategie zurechtgelegt. Ich will mit meiner Art, mit Offenheit und Ehrlichkeit überzeugen. Ich bin in der Vergangenheit immer gut damit gefahren, dass ich anderen nichts vormache.

Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?

Ich bin ein guter Zuhörer, habe ein Ohr für meine Freunde. Ich bin loyal, warmherzig und sehr zuverlässig.

Von Andrea Tratner

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