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Boulevard Sonya Kraus mit "Stilldemenz"
Menschen Boulevard Sonya Kraus mit "Stilldemenz"
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12:03 17.05.2013
Quelle: SAT.1

Die Nachrichtenagentur spot on news sprach im Vorfeld mit der blonden Schönheit über ihre eigene Intelligenz, aber auch über ihre Vorlieben bei Männern und ihre ganz persönlichen Favoriten.

Am Freitag startet "Der große Sat.1 IQ-Test 2013" mit Ihnen als Moderatorin. Was erwartet den Zuschauer bei der Sendung?

Sonya Kraus: Zunächst einmal ein klassischer IQ-Test, dennoch war ich, und sind sicher auch die Zuschauer, ein bisschen verwundert, wie sowas dann konkret aussieht. Es geht nämlich nicht um Astrophysik oder Allgemeinbildung, sondern es geht mehr um Analyse und man muss sehr oft intuitiv antworten. Es ist sehr spannend zu erfahren, woran Wissenschaftler einen IQ festmachen.

In der Show treten verschiedene Teams gegeneinander an. Wem trauen Sie da am Meisten zu? Den Lehrern oder doch den Bauern oder Bodybuildern?

Kraus: Ich freue mich immer, wenn ein Klischee gebrochen wird. Es wäre fantastisch, wenn die Bobybuilder alle anderen platt machen und das nicht nur aufgrund ihrer Muskelkraft, sondern wegen ihres wichtigsten Organs, nämlich des Gehirns.

Ist Intelligenz nicht auch trainierbar?

Kraus: Doch auf alle Fälle! Wenn jemand geübt darin ist, sich zu konzentrieren und schnell zu reagieren, dann ist das ein großer Vorteil. Die Kapazitäten des Gehirns verändern sich im Laufe des Lebens und steigen in der Regel auch. Es ist faszinierend: Wenn man sich tagtäglich mit Denksportaufgaben beschäftigt, dann steigt der IQ - völlig unabhängig vom Beruf und der Bildung.

Haben Sie selbst schon mal einen IQ-Test mitgemacht?

Kraus: Ja, in grauer Vorzeit, während der Oberstufe. Damals habe ich ziemlich stattlich abgeschnitten, war aber auch durch die Schule in einer Mega-Trainingsphase durch den Endspurt aufs Abitur. Da glühen natürlich die grauen Zellen. Heute würde ich sicher nicht mehr so großartig abschneiden, die Stilldemenz hat da sicher bei mir zugeschlagen.

Müssen Sie selber während der Show auch ran?

Kraus: Während der Live-Sendung nicht, aber ich und mein Moderatoren-Kollege Matthias Killing müssen im Vorfeld ran. Die Ergebnisse werden dann aber präsentiert. Aber ich bin schon ein bisschen aufgeregt. Nach zwei Schwangerschaften, zwei Stillzeiten. Mein Training begrenzt sich auf: Sind noch genügend Windeln da? Ich sehe da eine große Gefahr. Ich würde mich lieber auf meinem guten Ergebnis von damals ausruhen.

Würden Sie sich selbst als intelligent bezeichnen, oder meiden Sie dieses Wort?

Kraus: Da stehe ich drüber und es wäre ja auch unter Umständen imageschädigend.

Sie spielen auf Ihre Zeit bei "talk, talk, talk" und dem "Blondchen-Image" an. Sind diese Zeiten nicht längst vorbei.

Kraus: Ich habe mir das Image nie selbst gegeben, ich habe lediglich das Klischee bedient. Das hat damals wunderbar funktioniert und war ein großes Erfolgsprodukt. Ich beschwer' mich darüber sicher nicht.

Finden Sie eigentlich schlaue Männer besonders attraktiv?

Kraus: Ich finde intelligente Männer wahnsinnig sexy! Es gibt nichts heißeres als eine satte Prise Selbstironie. Um das zu entwickeln, braucht man eine gewisse Selbstreflexion und auch eine gewisse Intelligenz.

Fernab vom wissenschaftlichen Intelligenzbegriff: Ist Ihnen im täglichen Leben nicht soziale oder emotionale Intelligenz wichtiger?

Kraus: Natürlich! Die klassische Intelligenz bringt einem im Alltag natürlich nicht sehr viel. Es ist durchaus angenehmer mit jemanden zu kommunizieren, der auch eine gewisse emotionale Intelligenz versprüht und weiß wie andere Menschen ticken.

(dr/spot)