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Berufsperspektiven V-LINE bietet Studienabbrechern einen guten Einstieg
Mehr Studium & Beruf Berufsperspektiven V-LINE bietet Studienabbrechern einen guten Einstieg
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23:30 03.09.2019
Zukunftssicher: Bei V-LINE haben Auszubildende eine langfristige Perspektive. Quelle: V-LINE

Nach dem Abitur eine Ausbildung zu machen, kam für Lucie Knöchel nicht in Frage. Sie wollte studieren. „In den riesigen Hörsälen mit Hunderten Kommilitonen merkte ich aber schnell, wie praxisfern mein Studiengang war, resignierte und bereute meine Entscheidung“, berichtet die ­21-Jährige. Sie brach ihr Studium ab und absolviert eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei dem Sehnder Unternehmen V-LINE EUROPE GmbH, das weltweit die Beschaffung von Ersatzteilen für Industrieanlagen und die damit verbundene Logistik optimiert. „Bei V-LINE fühle ich mich wohl“, sagt Lucie Knöchel. „Hier werde ich Schritt für Schritt an mehr Verantwortung herangeführt, kann Projekte übernehmen und mich beruflich weiterent­wickeln.“
„Bei uns sind Studienabbrecher herzlich willkommen“, sagt Frauke Windhausen, Head of People Development. „Sie haben bereits eine Seite ausprobiert und wissen, was sie wollen.“ Oft könnten sie ihr erworbenes Wissen in der Ausbildung nutzen und ausbauen. Daher hat das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Sehnde hat und Standorte in Saudi-Arabien, den USA, Korea, Mexiko und China betreibt, in den vergangenen Jahren immer wieder Studienabbrecher angestellt. Die Studienrichtung ist dabei egal. „Viel wichtiger ist für uns die Motivation“, sagt Windhausen.
Bei dem Unternehmen, das weltweit rund 250 Mitarbeiter beschäftigt und als Experte für globale Lieferketten von Ersatzteilen schwerpunktmäßig in die arabischen Länder gilt, können Studienabbrecher zwischen einer Ausbildung zum Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel mit Schwerpunkt Außenhandel, einem dualen Studium im Bereich Business Administration und einer Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik wählen. Dabei bietet ihnen die V-LINE GROUP auch eine langfristige Perspektive. Denn die ausgelernten Azubis werden in der Regel nach ihrer Ausbildung übernommen.
Außerdem haben sie die Möglichkeit, in eine der Niederlassungen im Ausland zu wechseln. Dabei wird der Führungskräftenachwuchs gezielt gefördert. „Ich bereue es nicht, mein Studium gegen eine Ausbildung gewechselt zu haben“, sagt Justine Thomas, die nach Abbruch ihres Studiums ebenfalls zu V-LINE wechselte. „Auch mit einer Ausbildung kann ich meine beruflichen Ziele erreichen“, weiß die 25-Jährige.
Für die Qualität seiner Ausbildung ist das Unternehmen bereits ausgezeichnet worden. 2017 wurde die V-LINE-Auszubildende Sarah Sperlich IHK-Landesbeste in Nieder­sachsen bei den Abschlussprüfungen zum Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel mit dem Schwerpunkt Außenhandel.

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