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Mahlzeit – aber richtig!

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Ohne Angst zum Zahnarzt: Kinder brauchen eine gesunde Ernährung für gesunde Zähne. Quelle: prodente

Am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit. In diesem Jahr lautet das Motto „Gesund beginnt im Mund – Mahlzeit!“. Der Aktionskreis zum Tag der Zahngesundheit möchte in diesem Jahr die Aufmerksamkeit auf eine Ernährung lenken, die die Mund- und Zahngesundheit stärkt, denn was man isst und trinkt, hat Einfluss auf die Mundgesundheit. Die Zusammensetzung der Nahrung kann das Entstehen von Krankheiten in der Mundhöhle beschleunigen. Ein Beispiel ist Karies, die durch Zucker gefördert wird. Auch eine vitamin- und mineralstoffarme Ernährung kann Zahnfleisch und Zähnen schaden. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) unterstreicht die Wechselwirkungen zwischen oralen und Allgemeinerkrankungen. „Verwiesen sei hier auf den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Zahnkaries oder auf die Entwicklung einer Diabetes, die wiederum Zahnbetterkrankungen begünstigen kann. Mangelernährung infolge einer schlechten Mundgesundheit hat darüber hinaus Folgen für die physische und psychische Gesundheit. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt die Entstehung von Mundhöhlentumoren erheblich“, warnt Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK.

Stets so wenig Zucker wie ­möglich
Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke sollte es nur in geringen Mengen und nach oder zu den Hauptmahlzeiten geben, betont der Verein für Zahnhygiene. Danach heißt es Zähne putzen mit einer fluoridierten Zahnpasta. Es bringt übrigens nichts, Säfte zu verdünnen. Bakterien brauchen sehr wenig (Frucht-)Zucker, um ihre schädigende Wirkung zu entfalten. Auch ein Schuss Apfelsaft im Mineralwasser ist schon schädigend. Das Sprichwort „Gesundes Essen hält Leib und Seele zusammen“ ist also nicht bloß eine Binsenweisheit.

Von Rüdiger Thiel