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Hannoversche Volksbank Gemeinsam ans Ziel
Mehr Finanzen Hannoversche Volksbank Gemeinsam ans Ziel
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10:19 20.05.2020
Quelle: iStockphoto.com/mikanaka

Es sind klar definierte Merkmale und Wertvorstellungen, die Genossenschaftsbanken wie die Hannoversche Volksbank eG auszeichnen: Sie sind lokal verankert, überregional vernetzt, ihren Mitgliedern verpflichtet und demokratisch organisiert. Geleitet werden sie von den Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung mit dem Ziel, Kunden und Mitglieder wirtschaftlich zu fördern. Mit etwa 30 Millionen Kunden und über 18,6 Millionen Mitgliedern sind die Genossenschaftsbanken die größte genossenschaftliche Gruppe in Deutschland.

Was Genossenschaftsbanken anders machen

Volksbanken und Raiffeisenbanken gehören ihren Mitgliedern. Sie haben einen genossenschaftlichen Auftrag, nämlich ihre Mitlieder zu fördern. Die Interessen der Mitglieder rangieren vor Gewinnmaximierung. Deshalb sind Genossenschaftsbanken keine reinen Wirtschaftsbetriebe, sondern verstehen sich als Wertegemeinschaft. Sie richten ihr Handeln nach Kriterien wie Partnerschaftlichkeit, Vertrauen, Fairness und Verantwortung aus.

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Wer Kunde einer Volks- oder Raiffeisenbank ist, kann Mitglied und damit Teilhaber der Bank werden. Das gilt auch für Firmen, Vereine oder Körperschaften. Das geschieht durch eine Beitrittserklärung und den Erwerb von einem oder mehreren Geschäftsanteilen. Die Höhe des Mitgliedschaftsanteils ist in der Satzung der Bank geregelt.

Mitglieder sind nicht nur Kunden, sondern auch Miteigentümer der Bank. Sie haben ein Recht auf Transparenz, Information und Mitbestimmung. Deshalb finden regelmäßig Vertreterversammlungen statt. Zudem erscheint vier Mal im Jahr das Mitgliedermagazin „meineBank“ als Informationsquelle für die Mitglieder. Sie profitieren darüber hinaus auch von exklusiven Mehrwerten. Nicht nur, dass auf die Geschäftsanteile jährlich eine Dividende ausgezahlt wird. Darüber hinaus gibt es Zinsvorteile bei Finanzierungen, besondere Konditionen bei Kreditverträgen oder im Rahmen von Gruppenversicherungen.

Starke Gemeinschaft

Eine Genossenschaftsbank ist rechtlich und wirtschaftlich selbstständig. Durch ihre enge Verbundenheit zu den Menschen, der Region und dem Markt kann sie schnell und flexibel auf neue Situationen vor Ort reagieren. Dennoch bilden die Volksbanken und Raiffeisenbanken zusammen eines der dichtesten Banken-Servicenetze in Europa. Sie sind Allfinanzinstitute und bieten ihren Kunden und Mitgliedern eine breite Palette an Finanzdienstleistungen aus einer Hand. Dafür sorgt die enge Zusammenarbeit mit den Spezialinstituten der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R+V Versicherung, der Fondsgesellschaft Union Investment sowie dem Spitzeninstitut DZ BANK.

Vertrauen als Grundvoraussetzung

Die Mitglieder und Kunden können sich bei der Hannoverschen Volksbank auf eine genossenschaftliche Beratung auf Augenhöhe verlassen, die deren Wünsche und Ziele in den Mittelpunkt stellt, nicht die einzelnen Produkte. Denn sie erfolgt nach den Werten, die eine Genossenschaft auszeichnen: ehrlich, verständlich und glaubwürdig. Die Basis für diese Zusammenarbeit ist Vertrauen.

Hilfe zur Selbsthilfe: Historie der Genossenschaftsbanken

Die Geschichte der Genossenschaftsbanken beginnt im 19. Jahrhundert, in der Frühphase der Industrialisierung. Die kleinen Handwerksbetriebe konnten mit der steigenden Massenproduktion, die die Industrialisierung mit sich brachte, nicht mehr mithalten, die Gewerbefreiheit verschärfte zusätzlich den Wettbewerb. Auch die Existenz der Kleinbauern war gefährdet. Hungersnöte und Missernten prägten diese Zeit. Bauern, Handwerker und kleine Unternehmen benötigten Kredite und waren dabei auf private Geldverleiher angewiesen, denn Zugang zu den städtischen Privatbanken hatten sie nicht. Viele verschuldeten sich, verarmten und verloren ihre Arbeit oder ihren Betrieb.

Um die Existenz des Mittelstandes zu sichern, entwickelten Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen fast zeitgleich die genossenschaftliche Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Unabhängig voneinander regten beide die Gründung von Kredit- bzw. Darlehenskassenvereinen an und legten damit das Fundament für die Gründung genossenschaftlicher Banken. Die Gemeinschaft  ermöglichte  Einzelnen, sich selbst zu helfen. Ihr Motto: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele". Seit November 2016 gehört die Genossenschaftsidee zum UNESCO-Kulturerbe: Sie wurde in die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ aufgenommen.

Entwicklung der Genossenschaften

1843  Im württembergischen Öhringen gründen Bürger eine Leihkasse und legen das Fundament zur heute ältesten Genossenschaftsbank der Volksbank Hohenlohe

1849  Schulze-Delitzsch gründet die erste Genossenschaft, die „Schuhmacher-Assoziation“

1850 Im sächsischen Eilenburg entsteht ein Vorschussverein, den sich Schulze-Delitzsch zum Vorbild nimmt

1855 Schulze-Delitzsch entwickelt einen Leitfaden zur Gründung von Volksbanken

1860 Gründung der Vorschuss-Vereins-Bank zu Hannover, Vorläufer der heutigen Hannoverschen Volksbank

1862  In Anhausen im Westerwald entsteht die erste Bank nach Raiffeisens Muster

1866 Raiffeisen veröffentlicht einen Leitfaden zur Gründung landwirtschaftlichen Darlehenskasse

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