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Schutz vor Datenklau

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17:53 26.08.2020
Praktisch, aber nicht ohne Risiko: Smarthome-Produkte können das Leben erleichtern, haben aber häufig Sicherheitsmängel. Quelle: Andrea Warnecke/dpa-mag
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Wer sein Haus mit Smarthome-Technik plant oder nachrüstet, macht das besser mit Hinblick auf das Thema Datensicherheit. Dazu rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Oberstes Gebot: Externe dürfen nicht in die Heimsysteme eindringen.

Daher raten die Bauexperten, sämtliche Smarthome-Funktionen zu hinterfragen. Braucht man sie wirklich? Und wenn ja, muss es ein mit dem Internet verbundenes System sein? Grundsätzlich ist auch der Rat, alle voreingestellten Passwörter kommerzieller Smarthome-Lösungen sofort bei der Installation zu ändern. Diese sind häufig leicht zu erraten und schützen das System nicht vor Eindringlingen.

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Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt dazu mindestens acht Zeichen – und zwar am besten eine Mischung aus Sonderzeichen, Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben. Grundsätzlich gilt: je länger, desto besser.
Übernimmt die Installation der Technik eine Fachfirma, sollten Hauseigentümer gut prüfen, wen sie mit der Installation ihres Smarthomes beauftragen. Wichtige Fragen: Wer wartet die Anlage, eventuell auch von außen? Welche Hard- und Software wird installiert? Wer sorgt für regelmäßige Updates? Wer hat die Passwörter? Und: Was passiert, wenn die Hauseigentümer die Wartungsfirma wechseln möchten?

Wer sich unsicher ist oder keine bösen Überraschungen erleben möchte, lässt sich im Zweifelsfall besser von unabhängigen Experten beraten und vergibt erst danach entsprechende Aufträge, so der Rat des VPB. 

dpa/tmn