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Bauen & Wohnen Traumwohnung ohne Umzug
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20:16 27.04.2009

Lust auf eine neue Wohnung, aber keine Zeit oder kein Geld für einen Umzug? Kein Problem: Drei Berufsgruppen bieten ihre Unterstützung für eine Verbesserung in den eigenen vier Wänden an:

Die Umräumer: Die Berufsbezeichnung ist ganz wörtlich zu nehmen, sie versuchen, das Beste aus den vorhandenen Möbeln und Dekorationen zu machen. Üblich sind dreistellige Honorare und ein Anschaffungsbudget nahe null sowie ein bis zwei Tage Zeit. Die Umräumer sprechen mit ihren Kunden den Istzustand und die angestrebten Veränderungen ab, dann gilt das Prinzip Wundertüte: Der Experte legt los, verschiebt Möbel, hängt Bilder um und stellt die Einrichtung neu zusammen. Wenn handwerkliche Einsätze nötig sind, ist in der Regel Selbermachen angesagt, der Umräumer gibt Tipps zu Farbe und Verarbeitung. Die typische Werbeplattform ist der Aushang oder das Verteilen von Handzetteln. Eine der bekanntesten Vertreterinnen ist Constanze Köpp, die unter anderem das Buch „Die Kunst des Aufräumens“ geschrieben hat. Köpp gibt in ihrem Internet-Tagebuch zahlreiche Beispiele für umgestaltete Wohnungen und nennt auch die dafür eingesetzten Budgets: Oft null Euro.

Raumausstatter gehen mit ihren Angeboten deutlich weiter: Sie beraten und planen nicht nur die neue Einrichtung, sondern verkaufen auch das dafür nötige Material. „Unsere Kunden sind häufig berufstätig, aus dem Ikea-Alter heraus und interessieren sich nicht nur für das Aussehen, sondern auch für Material und Herkunft der verarbeiteten Gegenstände“, sagt Raumausstatterin Sandra Lebedies aus Finsterwalde. Lebedies arbeitet im Öffentlichkeitsausschuss des Zentralverbandes der Raumausstatter. Der Verband bietet auf seiner Homepage auch eine Mitgliedersuche, mit der Raumausstatter aus der Nähe gefunden werden können. Lebedies empfiehlt aber, sich nicht von Datenbanken, sondern vom persönlichen Eindruck leiten zu lassen: „Wenn einem ein Schaufenster von einem Raumausstatter gefällt, einfach mal reingehen und unverbindlich nach Tipps fragen“, rät sie. Fragen kostet nichts, die Arbeit der Ausstatter nicht zwingend viel: „Oft hilft es schon, eine einzelne Wand peppig zu tapezieren oder zu beleuchten“, sagt Lebedies. Dann sind etwa 50 Euro für Material und 200 bis 300 Euro für die Arbeit zu rechnen. Nicht ungewöhnlich ist aber auch die Anfrage: „Unser Bausparvertrag wird fällig, wir wollen das Kinderzimmer umgestalten.“ Ein 5000-Euro-Beispiel für ein Dschungelkinderzimmer hat Lebedies auf ihrer Homepage unter den Referenzen vorgestellt.

Bei Bedarf arbeiten Raumausstatter auch mit Innenarchitekten zusammen, wenn die Veränderungen über das Dekorieren der Wände hinausgeht und die Innenaufteilung in größerem Umfang geändert werden soll. Auch so kann die Traumwohnung in den eigenen vier Wänden gefunden werden, wenn Zimmer je nach geändertem Bedarf geteilt oder zusammengelegt werden, Wohnungen mit Nachbarwohnungen vereinigt werden oder Durchbrüche nach oben oder unten geschaffen werden. Besonders im Zusammenspiel der verschiedenen Berufe setzen nur noch das Budget und manchmal das Baurecht Grenzen. Der eigene Geschmack kann fast uneingeschränkt umgesetzt werden. Hilfreich sind die Dienste der Wohnungsprofis, wenn sich die Lebensumstände geändert haben, man sich aber am aktuellen Wohnort gut eingelebt hat und pudelwohl fühlt. Dann können zum Beispiel Küche und Bad die Position tauschen, aus einem Kinderzimmer zwei werden oder ein Hauswirtschaftsraum zum Büro. Immer wichtiger: Die Wohnung oder das Haus werden – einschließlich der Treppen – altersgerecht umgestaltet.

http://wohnkosmetik-ck.blogspot.com

www.zvr-info.de

www.wohnideen-lebedies.de

www.bdia.de

Ralf C. Kohlrausch

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