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08:00 21.03.2012
Reihenhaus
Wer sich für ein Reihenhaus entscheidet, baut kostengünstig. Quelle: jomare
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Für den Bau eines Hauses gibt es etliche Haustypen - die Wahl sollte daher gut überlegt sein. Vom Fertig-, Massiv-, Holz- oder Ökohaus über Stadtvilla, Doppelhaus, Bungalow, Niedrigenergie- oder Allergikerhaus - für jeden Wunsch und jeden Bedarf gibt es das passende Angebot. Und das sind nur einige Möglichkeiten für das individuelle Traumhaus. Wir stellen Ihnen einige Typen vor:

Frei geplante Architektenhäuser sind maßgeschneidert, bieten architektonische Besonderheiten und fallen durch exklusives Design auf. Wer nach individueller Planung und Vorstellung bauen möchte, sollte sich für diese Variante entscheiden. So kann der Hausbesitzer selbst bestimmen, welche Materialien verwendet werden. Er entscheidet über die Formen und Farben; dabei sind ihm so gut wie keine Grenzen gesetzt. Ob mediterrane Wohnkultur oder die Baukunst anderer Epochen - Architektenhäuser sind Unikate. Bauherr und Architekt arbeiten dabei eng zusammen.

>>Ein Reihenhaus ist eines von mindestens drei oder mehr Wohngebäuden, die direkt aneinander grenzen. Es steht oft in einer Zeile mit ähnlichen oder baugleichen Häusertypen. Reihenhäuser haben meist schmale Grundstücke mit einem kleinen Garten. Die Fassade der Häuser ist durchgängig gleich. Eine Besonderheit ist, dass Reihenhäuser tief sind. Die Geschosse werden unterteilt, weil sonst das natürliche Licht nicht weit genug in das Gebäudeinnere reichen würde. Da die Grundstücke klein sind, sind auch die Kosten niedriger. Die Gleichheit der Gebäude spart Material- und Energiekosten. Die Seitenwände müssen mit einem Schallschutz versehen werden, im Garten sind zumeist Sichtschutzwände oder -bepflanzungen zum Nachbarn nötig.

Schlüsselfertige Wohnkonzepte haben eine kürzere Bauzeit, der Begriff "schlüsselfertig" ist allerdings nicht rechtsverbindlich definiert. Dieser Haustyp wird von der Baufirma vom Baubeginn bis zur Schlüsselübergabe komplett erstellt. Sämtliche Roh- und Innenausbauarbeiten sollten vor dem Einzug erledigt sein. Im Idealfall muss der Bauherr nur noch aufschließen und seine Möbel hineinstellen. Wichtig ist eine genaue und individuelle Vertragsgestaltung. Bauherren sollten die Baubeschreibung genau lesen und prüfen, ob ihnen die Qualitätsansprüche genügen und der Lieferumfang stimmt. Vor allem auf Fenster, Türen, Wärmedämmung und Schallschutz sollten die Häuslebauer achten. Der Leistungsumfang muss im Bauvertrag detailliert festgehalten werden. Das umfasst auch Heizungsanlage, Fußbodenbeläge, Terrassenfundamente, Haustechnik und Garten.

>>Ökohäuser werden mit natürlichen Materialien wie Holz oder Ziegelsteinen gebaut. Ziegel regulieren - wie nahezu alle ökologischen Materialien - die Luftfeuchtigkeit und sorgen durch trockene Wandoberflächen für ein schimmelfreies, gesundes Raumklima. Beim Bau einen Ökohauses werden Rohstoffe geschont. Die Bauherren verzichten auf künstliche und schädliche Baustoffe. Zur Dämmung werden Flachs, Hanf, Stroh, Zellulose oder Schafwolle verwendet. Im Boden-bereich sorgen Kork, Kokos, Wolle oder Naturfasern für Trittelastizität und Fußwärme. Verputzt wird das Haus mit Lehm, Naturfaserputz mit Baumwolle oder mineralischem Mörtel. Eine Photovol-taikanlage auf dem Dach sorgt für Energie, die im eigenen Haus verbraucht wird. Überschüssige Energie wird eingespeist.

>> Ein Bungalow ist ein frei stehendes Einfamilienhaus mit nur einem Geschoss - alle Wohnräume liegen auf einer Ebene. Vor allem für Senioren, gehbehinderte Menschen und Familien mit Kindern ist diese Hausform ideal, weil sie barrierefrei ist. Die ebenerdige Bauweise ermöglicht offene und ungewöhnliche, individuelle und moderne Raumkonzepte, die Bereiche Wohnen und Arbeiten lassen sich hervorragend trennen. Und auch große Fensterfronten zum Garten sind möglich. Üblich ist zudem ein Keller, in dem Heizung und Hausanschlüsse untergebracht sind. Da ein Bungalow in die Breite und nicht in die Höhe gebaut wird, muss das Grundstück größer sein - das bedeutet höhere Kosten.

Julia Pennigsdorf

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