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22:07 19.06.2012
Hausaufnahme mit der Wärmebildkamera
Eine Wärmebildkamera bringt die Schwachstellen an den Tag. Quelle: Ingo Bartussek
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Seit dem 1. Januar 2009 ist der Energieausweis für alle Wohngebäude Pflicht, für Neubauten bereits seit dem 1. Januar 2002. Er gibt Auskunft über den Zustand von Außenwänden, Fenstern, Dach und Heizung. Um den Energiebedarf zu berechnen, wird deren energetische Qualität berücksichtigt. Der Energieausweis ist ein gesetzliches Instrument, um für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bei Häusern zu sorgen und ist zehn Jahre gültig.

Die Vorteile für den Hauseigentümer

Ist mein Haus sparsam oder verbraucht es zu viel Energie? Für Hauseigentümer ist es gut zu wissen, wie es um ihre Immobilie steht. Vielleicht lassen sich Verbrauch und Kosten mit wenigen Investitionen merklich senken. Um den Ist-Zustand festzustellen, ist der Energieausweis hilfreich. Der Hauseigentümer erhält schnell einen Überblick über den energetischen Zustand seines Gebäudes. So kann er überlegen, ob er modernisiert, um Kosten zu senken und damit den Wert des Hauses zu steigern.

Die Vorteile für Mieter und Käufer

Wer beim Kauf eines Gebäudes oder beim Einzug in eine Wohnung keine bösen Überraschungen bei den Heizkosten erleben möchte, ist mit einem genauen Blick auf den Energieausweis gut beraten. Mieter wie Käufer haben ein Recht, sich den Energieausweis vom Vermieter oder Verkäufer vorlegen zu lassen. Weigert sich dieser, kann er mit einem Bußgeld bestraft werden. Mit Hilfe einer Skala von Grün bis Rot im Energieausweis lässt sich der Energieverbrauch schätzen. Liegen die Werte im roten Bereich, sind die Heizkosten hoch, im grünen Bereich sind sie niedrig.

Wer stellt den Energieausweis aus?

Bei Neubauten dürfen Energieberater mit sogenannter Bauvorlageberechtigung oder auch bestimmte Sachverständige (zum Beispiel für Schall- und Wärmeschutz) den Energieausweis ausstellen. Für Energieausweise in bestehenden Gebäuden gibt es eine bundesweit einheitliche Regelung. Die Aussteller müssen unter anderem einen Hochschulabschluss in genau festgelegten Studiengängen haben.

Julia Pennigsdorf

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