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Einrichten & Wohnen Platz ist in der kleinsten Hütte
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22:04 19.06.2012
Schlafen, arbeiten, entspannen – alles in einem Raum? Mit ein wenig Ideenreichtum lassen sich Lösungen finden.
Schlafen, arbeiten, entspannen – alles in einem Raum? Mit ein wenig Ideenreichtum lassen sich Lösungen finden. Quelle: Canon
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Hannover

Je kleiner die eigenen vier Wände sind, desto wichtiger und schwieriger ist es, Dinge vernünftig zu verstauen und Arbeits- wie Freizeitflächen freizuhalten, um den eigenen Aktionsradius nicht unnötig einzuschränken. Ideen zum Platzsparen und pfiffige Tipps für kleine Wohnungen gibt es viele. Wir stellen einige vor.

Raumhöhe nutzen: Wer wenig Platz hat, für den lohnt sich immer ein Blick nach oben. In einem Altbau mit Deckenhöhen von mehr als drei Metern, sollten nicht nur Regale und Schränke so gewählt werden, dass sie bis weit unter die Decke reichen. Wer in hohen Räumen wohnt, sollte auch darüber nachdenken, hier und da eine Zwischendecke einzuziehen. Preisgünstige Sperrholzplatten lassen sich mit Winkeln an den Wänden befestigen. In der Wandfarbe gestrichen oder lackiert fallen sie kaum auf, bieten aber reichlich Stauraum. Dort finden Christbaumständer und Weihnachtsschmuck ebenso Platz wie die Kiste mit Erinnerungen aus Jugendzeiten und der große Koffer, der nur einmal im Jahr zur Urlaubszeit hervorgeholt wird. Eine schicke Leiter sorgt dafür, dass man jederzeit an alles herankommt. Farbig lackiert wirkt sie sogar wie ein Designobjekt. Wer keine Leiter will, kauft sich einen Stuhl, der mit einem einfachen Handgriff umgeklappt und mit zwei Klemmen befestigt zur sicheren dreistufigen Trittleiter wird.

Doppelte Nutzung: Sinnvoll in kleinen Wohnungen sind alle Möbel, die eine doppelte Funktion haben. Das Schlafsofa ist das beste Beispiel dafür. Tagsüber ist es ein Sitzmöbel, nachts wird es zum Bett. Schlafsofas gibt es inzwischen in hochwertiger Qualität und schicken Designs.

Stauraum finden: Der Platz unterm Bett, die Ecke hinter der stets offen stehenden Tür, die Seite des Balkons, die von der Balkontür aus nicht einsehbar ist - wer mit offenen Augen durch seine Wohnung geht, stellt schnell fest, wie viel ungenutzten Platz es gibt. Kisten mit Wasserflaschen, Bier oder Limonade sind vielleicht auf dem Balkon gut aufgehoben, in einer ungenutzten Ecke fallen sie kaum auf. Mit einem bunten Tuch abgedeckt, kann die Kiste sogar zum Blumenständer oder Beistelltisch werden. Platz unter dem Bett lässt sich gut für Kleidung nutzen, die gerade nicht benötigt wird. Zudem gibt es spezielle Stauraumbetten, unter denen sich große und leichtgängige Schubladen verbergen. Auch sogenannte Unterbettboxen aus Kunststoff erfüllen ihren Zweck. Sie kosten nicht viel, sind in allen Farben und Größen erhältlich und nehmen all das auf, was nicht so oft gebraucht wird - von den Wanderstiefeln über die Picknickdecke bis hin zu alten Tagebüchern oder Liebesbriefen.

Pfiffige Möbel: Etliche Möbelhersteller haben sich auf die Einrichtung kleiner Wohnungen eingestellt. Da gibt es den praktischen Schuhschrank, der flach an der Wand angebracht wird und kaum auffällt. In ihm finden verblüffend viele Schuhpaare Platz. Küchentische lassen sich je nach Gästezahl vergrößern. Der bequeme Sitzwürfel beherbergt die DVD-Sammlung oder wird umgedreht zum Tablett.

Attraktive Raumtrenner: Wohin mit all dem, was nicht schön und dazu noch sperrig, aber trotzdem unverzichtbar ist? Wohin mit Bügelbrett, Staubsauger, Wischeimer oder Trittleiter, wenn eine Vorratskammer oder ein Haushaltsraum fehlen? Die einfachste und preisgünstigste Lösung sind Raumtrenner. Das kann ein schöner Stoff sein oder ein Rollo aus Aluminiumlamellen oder Bambus. Sie sind schnell an der Decke angebracht und sollten bis auf den Boden reichen. Ein geeignetes Eckchen findet sich in fast jeder Wohnung.

Wer möchte, bringt noch ein paar Regalbretter an oder stellt ein fertiges Regal auf. Damit ist gleich Platz für Zubehör wie Sprühstärke, Staubsaugerbeutel, Lappen, Werkzeugkiste oder Blumendünger geschaffen.

Julia Pennigsdorf

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