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18:22 04.10.2018
Ansicht des neuen Kind Campus Quelle: Kind Hörgeräte
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Schritt für Schritt geht es am Stammsitz des Hörgeräteherstellers Kind in der Kokenhorststraße in Großburgwedel voran, seit Mitte Mai 2018 der erste Spatenstich erfolgte. Das Unternehmen investiert mehr als 15 Millionen Euro in den Kind Campus: einen unternehmenseigenen Neubau für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Bis Ende 2019 soll der Viergeschosser fertiggestellt sein, der auf mehr als 5000 Quadratmeter auch Raum für eine Mitarbeiterkantine, einen Hörsaal, Büroräume und ein großzügiges Foyer bietet. Mit dem Projekt reagiert das Unternehmen auf den Eintritt in den Augenoptik-Markt 2016, aber auch auf den Wandel in der Arbeitswelt. Der Campus soll laut Kind ein „sozialer und kommunikativer Treffpunkt“ sein. Architektonisches Herzstück: die Freitreppe in der Eingangshalle, die Raum für Inspiration und Geselligkeit, aber auch Gelegenheit für Treffen bietet. Sie wird zudem Ort für Vorträge und andere Veranstaltungen sein. Ein weiterer Treffpunkt soll die für 150 Personen ausgelegte Mitarbeiterkantine werden. Sie kann mit dem neuen Hörsaal, der ebenfalls 150 Menschen aufnehmen kann, zu einem großen Auditorium verbunden werden. Damit lassen sich künftig selbst größere Veranstaltungen problemlos durchführen. Der Schwerpunkt des Campus liegt auf den Schulungen, die das Familienunternehmen seinen Auszubildenden und angehenden Meistern zusätzlich zur Ausbildung anbietet. Dieses Engagement kommt seit zwei Jahren auch den Azubis und Gesellen der Augenoptik, dem neuen Geschäftsbereich des Unternehmens, zugute. Immerhin rechnet Kind für 2019 mit über 600 „Hörzubis“ und rund 50 angehenden Augenoptikern, die im Unternehmen ausgebildet werden. Der Nachwuchs wird das komplette erste Obergeschoss des Neubaus nutzen. Mit mehr als 1700 Quadratmeter Fläche bietet es Platz für Seminarräume, aber auch Werkstattplätze, Schulungsräume für Beratung und Verkauf sowie Hörstudios. Eine Besonderheit sind die Arbeitsplätze zur 3-D-Bearbeitung von Otoplastiken, also Formstücken für Hörhilfen. Damit lassen sich alle Tätigkeiten im Fachgeschäft realitätsgetreu simulieren. „Nur mit sehr gut qualifizierten Mitarbeitern können wir weiterwachsen und unseren Kunden den Service bieten, den sie von uns gewohnt sind“, sagt Geschäftsführer Alexander Kind. „Uns war bei der Entwicklung eine offene, moderne und einladende Architektur wichtig, die Raum für Kommunikation, kreative Ideen und sozialen Austausch bietet.“

Oliver Züchner