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Der Baustellencheck

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Opticum, Hannover
Das Opticum der Leibniz-Universität Hannover entsteht im Wissenschaftspark Marienwerder. Quelle: Henn

■ Opticum, Hannover (1): Der Forschungsstandort erhält für 54 Millionen Euro ein neues Optikzentrum. Das Opticum der Leibniz- Universität Hannover entsteht im Wissenschaftspark Marienwerder. Baubeginn ist im kommenden Jahr, 2026 soll der Einzug erfolgen. Voraussichtlich bis zu 120 Forschende aus den Fachgebieten Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mathematik, Informatik und Chemie werden hier an Schlüsseltechnologien für die Präzisionsoptik arbeiten.

■ Innenstadtquartier Celler Straße, Hannover (2): Das Vorhaben der Meravis Immobiliengruppe und der Baum Unternehmensgruppe wird eines der ganz großen Bauprojekte in Hannovers City. Die Partner haben das Areal der Postbank zwischen Celler Straße, Brüderstraße und Herschelstraße erworben und entwickeln es neu. Erste Pläne sehen zwei Hochhäuser mit Flächen für Wohnen und Gewerbe vor.

■ Lindener Hafen, Hannover (3): Die Industriefläche direkt am Stichkanal Linden erhält neue Funktionen und wird zum Arbeitsraum auch für Kreativwirtschaft und Kunstszene. Seit 2019 entwickelt Hannover Docks das gleichnamige Areal am Eichenbrink. Geplant sind Coworking- Space, Business-Loft, Manufaktur und Micro-Office. Hierfür werden Bestandsgebäudeumgestaltet mit besonderem Anspruch an die Ökologie. Im Rahmen eines neuen Projekts am Hafen wird ein früheres Getreidesilo revitalisiert. Für gut 24 Millionen Euro errichtet Projektentwickler Torsten Schwarz ein Bürohaus mit begrünter Fassade. Gleich nebenan bezieht der Blockheizkraftwerkbauer Kraftwerk sein neues Domizil – und versorgt auch gleich das neue Bürogebäude mit.

■ Stadtarchiv, Hannover (4): Der Projektentwickler Bauwo errichtet für die Stadt Hannover ein neues Stadtarchiv mit Lesesälen und Magazinen, die auch von kommunalen Museen genutzt werden. Der Baustart an der nördlichen Vahrenwalder Straße ist für dieses Jahr geplant; aktuell läuft das Bauantragsverfahren. Die Arbeiten finden voraussichtlich im dritten Quartal 2023 ihren Abschluss, der Bezug ist für Anfang 2024 geplant.

■ Büroquartier H3ö, Hannover (5): Strabag Real Estate hat das frühere Exxon-Mobil-Haus an der Podbielskistraße in Bothfeld gekauft und wird es in den nächsten Jahren durch ein dreiteiliges Büroensemble ersetzen. Hunderte Büroarbeitsplätze sollen auf den Mietflächen des Projekts H3ö entstehen. Die Gebäude werden nachhaltigen Ansprüchen gerecht, bepflanzte Fassadenrahmen, moderne Ziegelfassaden und Holzstrukturen sorgen für ein angenehmes Klima. Das Projekt ist in der Planungsphase.

■ Wohnquartier Zwei, Hannover (6): Das umfassend revitalisierte Pelikanviertel im Stadtteil List hat eine letzte große Baulücke an der Günther-Wagner- Allee. Das hannoversche Unternehmen Gundlach plant dort das Wohnquartier Zwei. Architekten- Werkstattverfahren und Sondierungsarbeiten sind gelaufen. Auf zwei Baufeldern entstehen 276Wohneinheiten – ein Mix aus Eigentums- und Mietwohnungen in Gebäuden mit bis zu acht Etagen. Die Fertigstellung ist für 2025 vorgesehen.

■ Bob.Hannover Fischerhof, Hannover (7): In diesem Herbst beseitigt die Bob.Hannover Fischerhof GmbH die letzten Überreste des einstigen Sportcenters in Linden. Dann geht es los mit Probebohrungen für Geothermie-Anlagen. Der neue Bürokomplex wird in zwei Abschnitten realisiert. Der Abschnitt Nord-Campus umfasst rund 12 000 Quadratmeter und entsteht bis zum dritten Quartal 2023. Der etwas kleinere Abschnitt Süd-Campus ist gut ein Jahr später bezugsbereit. Der Neubau soll einer der energieeffizientesten Bürokomplexe der Landeshauptstadt werden mit flexiblen Grundrissen und smarten Funktionen.

■ Tiny-House-Projekt (8) und Ecovillage (9), Hannover: Die Landeshauptstadt ist ein Experimentierfeld fürs Mikrowohnen. Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Hanova hat in Linden-Süd erstmals vier Tiny-Häuser errichtet – mit jeweils 28 Quadratmetern Grundfläche. Die vollständig vorgefertigten Einheiten aus Holz und Glas wurden im Juni per Tieflader geliefert. Von Aufbau bis Einzug verstrichen nur vier Wochen. Die Baugenossenschaft Ecovillage entwickelt auf dem Kronsberg eine gleichnamige Tiny- House-Ökosiedlung mit 500 kostengünstigen Wohnungen. Start war im Mai dieses Jahres; zunächst entsteht ein Haus zum Probewohnen. Die grüne Siedlung soll weitgehend autofrei und klimaneutral werden. Die Wohnfläche ist begrenzt auf 60 Quadratmeter pro Paar und auf maximal 75 Quadratmeter für eine dreiköpfige Familie. 40 Prozent der Wohneinheiten werden Sozialwohnungen. Hinzu kommen 70 Stellplätze für mobile Tiny Houses. Ende 2022 sind die ersten Wohnungen bezugsfertig.

■ Kronsrode, Hannover (10): Im Stadtteil Bemerode entsteht das neue Wohngebiet mit über 3500 Wohnungen für bis zu 8000Menschen. In drei Quartieren engagieren sich zehn Unternehmen gemeinsam für die Entwicklung. Der erste Spatenstich fand 2020 im Quartier Kronsrode- Mitte statt, wo eine Arbeitsgemeinschaft hannoverscher Wohnungsbaugesellschaften federführend aktiv ist. Mehrere Architektenwettbewerbe sorgen für Gestaltungsvielfalt; zuletzt in diesem Jahr für die noch offenen fünf Baufelder im Quartier Kronsrode- Nord. Voraussichtlich 2023 sind die ersten Häuser bezugsfertig. Insgesamt wird eine Fläche von rund 53 Hektar erschlossen, inklusive eines Stadtparks und vieler öffentlicher Plätze.

■ Galerie Luise, Hannover (11): Die Unternehmensgruppe Momeni baut die 1987 eröffnete Einkaufspassage in der City für rund 20 Millionen Euro um. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant. Das Gebäudeensemble umfasst rund 15 000 Quadratmeter Gesamtfläche mit Geschäften, Gastronomie und Büros. Neu wird ein Zwischengeschoss sein, das über eine Freitreppe erreichbar ist und Platz für zusätzliche Lokale und Läden bietet.

■ UPS Super Hub, Langenhagen (12): Der Logistikkonzern UPS investiert rund 160Millionen Euro in den Ausbau seines Drehkreuzes. Die Bauarbeiten sind angelaufen; für 2023 ist die Fertigstellung geplant. Das Unternehmen will die Sortierkapazität seiner Anlage auf 30 000 Pakete je Stunde verdoppeln. Das Vorhaben ist eine der größten Einzelinvestitionen von UPS außerhalb der USA.

■ VGP Park, Laatzen (13): Der hannoversche Designmöbel-Onlinehändler Connox hat bereits im September seine neue Logistikhalle in Betrieb genommen. 2020 legte der alteingesessene Maschinenbauer KraussMaffei gemeinsam mit VGP den Grundstein für ein neues Werk. Das Unternehmen plant, seine neue Zentrale im dritten Quartal 2022 zu beziehen. Der Lebensmittelhändler Edeka will im Park 7000Quadratmeter Fläche übernehmen.

Baustellencheck_2021 (5 MB)