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Bauen & Wohnen Gemeinsame Wände sparen Baukosten
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14:50 07.08.2009
Die preiswerteste Alternative zur Mietwohnung ist das Reihenhaus. Quelle: Franz Fender

Wer sich entscheidet, in ein eigenes Haus zu investieren, der sieht sich drei verschiedenen Möglichkeiten gegenüber: dem Einfamilien-, Doppel- oder Reihenhaus. Jeder der drei Haustypen weist unterschiedliche Vorzüge auf.

Preisgünstig – das Reihenhaus

Die preiswerteste Alternative zur Mietwohnung stellt das Reihenhaus dar. Im Gegensatz zu den beiden anderen Haustypen wird hier eine geringere Grundstücksfläche von durchschnittlich nur 200 Quadratmetern benötigt. Das spart Geld und Materialkosten. Denn dadurch, dass die Nachbarhäuser direkt an das eigene angrenzen, werden weniger massive Außenwände benötigt. Ein Reihenhaus bietet dafür allerdings am wenigsten Raum für individuelle Gestaltungswünsche: Grundriss, Form und Dach sind schon durch den Bauträger vorgegeben und lassen sich nicht oder nur in engen Grenzen verändern. Bereits beim Bau eines Reihenhauses sollte auf den Schallschutz geachtet werden, da effektiver Schallschutz eine entscheidende Voraussetzung ist, um eine gute Nachbarschaft zu gewährleisten.

Noch mehr spart, wer die ganze Reihe als ein Haus baut, technische Einrichtungen wie die Heizungsanlage teilt und die Wohneinheiten als Eigentumswohnungen behandelt. Für die Bewohner wird der Unterschied hauptsächlich auf dem Konto spürbar, der Gestaltungsspielraum und die Entscheidungsfreiheit wird jedoch abermals eingeschränkt. Wer mehr Privatsphäre möchte, sollte darauf achten, dass verschiedene Reihen nicht direkt in einer Flucht stehen, damit man nicht zwangsläufig von einer Küche in die andere schaut. Die kleinen Grundstücke sind aus Sicht vieler Käufer ein Vorteil, weil weniger Gartenarbeit anfällt. Unvermeidbarer Nachteil: Die nächste Reihe steht dann auch sehr nahe.

Für Freunde – das Doppelhaus

Weitaus mehr Gestaltungsfreiheit bietet das Doppelhaus. Es gilt also lediglich, zwei Meinungen beziehungsweise Wünsche unter ein Dach zu bringen. Finanziell gesehen ist das Doppelhaus eine echte Alternative bei kaum eingeschränkten individuellen Möglichkeiten. Die Kosten für das Grundstück sind aufgrund der durchschnittlich benötigten 300 Quadratmeter höher als beim Reihenhaus, liegen aber noch unter denen für ein Einfamilienhaus. Zusätzlicher Pluspunkt: Hier entfallen ebenfalls die Kosten für eine massive Außenwand, es sollte aber auf den Schallschutz geachtet werden. Weiteres bares Geld kann gespart werden, indem gemeinsame Anschlüsse installiert werden. Doppelhaushälften wirken oft wie ein großes Einfamilienhaus mit zwei Eingängen.

Traumhaft – das Einfamilienhaus

Das Einfamilienhaus bietet den höchsten Wohnkomfort und die größte kreative Freiheit. Hier können sämtliche bauliche Vorstellungen verwirklicht werden, ohne auf fremde Belange Rücksicht nehmen zu müssen. Dieser Luxus hat allerdings seinen Preis: Die Grundfläche ist im Durchschnitt sehr viel größer als bei den beiden anderen Haustypen, und auch auf massive und wärmegedämmte Außenwände kann nirgends verzichtet werden. Das frei stehende Einfamilienhaus ist daher nach wie vor das beliebteste Wohnkonzept der Deutschen und besitzt folglich auch den höchsten Wert bei einem Wiederverkauf.
Die drei verschiedenen Haustypen unterscheiden sich vor allem in puncto Baukosten und Gestaltungsmöglichkeiten. Die Energiekosten, vor allem der Verbrauch von Heizenergie, fällt dagegen bei einer modernen Bauweise kaum mehr ins Gewicht.

tdx/rck

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