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Bauen & Wohnen Badespaß im eigenen Garten
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12:09 22.05.2009

Ein Pool im eigenen Garten kann zum Mittelpunkt der sommerlichen Freizeitaktivitäten der ganzen Familie werden. Der Badespaß beginnt preislich etwa beim Familienausflug ins Spaßbad – mehr kosten die mobilen Kunststoffbecken aus dünner Folie auch nicht. Sie sind leicht aufgestellt, mit wenig Aufwand gefüllt und bieten vor allem kleinen Kindern, die schon schwimmen können, unbegrenztes Planschvergnügen. Für die größeren gilt: Beim Pool – und an der Kasse – darf es etwas mehr sein. Unbezahlbar wird das eigene Schwimmbecken trotzdem nicht, ein fest installiertes Becken in familientauglicher Größe muss nicht mehr kosten als ein Familienurlaub, erläutert Dieter C. Rangol, Geschäftsführer des Bundesverbandes Schwimmbad und Wellness (bsw).

Ein durchschnittlich großer Swimmingpool kann für etwa drei Euro pro Tag in der Badesaison auf angenehmen Temperaturen gehalten werden. Regenerative Energien können die Betriebskosten drastisch senken. Mit 350 bis 400 Euro Stromkosten pro Saison ist zu rechnen, wenn beispielsweise eine Wärmepumpe sich um das warme Wasser kümmert und den Löwenanteil der Energie aus der Luft gewinnt.

Solarenergie ist eine weitere Alternative, um der Wassertemperatur auf die Sprünge zu helfen. Mit Solarabsorbern etwa, die eine Fläche von rund 75 Prozent der Pooloberfläche erreichen, genügt dafür in der Regel ausschließlich die Kraft der Sonne. Dass dies auch in Norddeutschland funktioniert, zeigt das Beispiel der Bremer Freibäder: Schon im zweiten Betriebsjahr amortisiert sich dort die solare Freibadheizung. Auch eine einfache Luftkammerabdeckung kann das Wasser bei praller Sonneneinstrahlung um zwei bis drei Grad aufheizen. Sie verhindert zudem das Verdunsten und hält Verschmutzungen durch Laub, Blütenpollen oder Staub fern.

Wie bei einem effizient geplanten Haus trägt eine gute Dämmung auch zur guten Energiebilanz des Privatschwimmbads bei. Beckenwände aus Schaumstoff vermindern durch ihre hohe Dämmwirkung den Wärmeverlust an den Boden deutlich. Zusammen mit der Abdeckung sorgen sie auch in kühlen Nächten dafür, dass die Wärme dort bleibt, wo sie sein soll: im Wasser.

Die Checkliste für Swimmingpools

  • Fragen Sie beim Landratsamt nach, ob eine Baugenehmigung nötig ist. Müssen – bei Eigentumswohnanlagen oder Kleingärten – die Nachbarn oder der Verein zustimmen?
  • Wählen Sie für den Pool einen sonnigen Platz mit möglichst wenig Bäumen und Sträuchern in unmittelbarer Umgebung, damit nicht zu viele Blätter ins Wasser fallen.
  • Vergleichen Sie bei der Entscheidung zwischen herkömmlichen Pools und Pools mit natürlicher Reinigung auch die jährlichen Betriebs- und Wasserkosten.
  • Holen Sie sich fachkundigen Rat, wenn Sie selbst zum Spaten greifen wollen.
  • Die Filterung muss zum Wasser passen: Brunnenwasser kann wegen hoher Eisenanteile bei einer Reinigung mit Aktivsauerstoff Oxide ausfällen und sich grün oder braun verfärben. Eine Wasseranalyse schafft Sicherheit, dass keine ungewünschten Reaktionen auftreten.
  • Bei einer Poolspeisung mit Leitungswasser können Sie Geld sparen, wenn der Pool über einen eigenen Zähler abgerechnet wird und keine Abwassergebühren anfallen.

rgz-p

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