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Aktuelles Land Rover feiert Comeback des Defender
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10:53 10.09.2019
Kommt zum Jahreswechsel in den Handel: Die auch optisch deutlich modernisierte Neuauflage des Land Rover Defender. Quelle: Land Rover/dpa-tmn
Frankfurt/Main

Vor fast vier Jahren stellte Land Rover den Defender ein - jetzt feiert das Geländeurgestein sein Comeback. Die Neuauflage, zu sehen auf der

IAA in Frankfurt (Publikumstage: 12. bis 22. September), soll zum Jahreswechsel in den Handel kommen.

Die Preise beginnen nach Angaben von Land Rover bei 55 600 Euro für den 5,02 Meter langen Fünftürer mit dem Typenkürzel 110. Ein paar Wochen nach Marktstart plant der Hersteller den etwa einen halben Meter kürzeren Dreitürer Defender 90 nachzureichen. Er soll mindestens 49 700 Euro kosten.

Komplett neu erfunden

Während der Vorgänger-Defender mehr als 70 Jahre lang meist nur im Detail verändert wurde, entwickelte der Hersteller die Neuauflage komplett neu. Statt eines Leiterrahmens nutzt der Defender nun eine selbsttragende Karosserie, deren Struktur weitgehend vom Modell Discovery übernommen wurde. Der Allradantrieb wird elektronisch geregelt, zahlreiche Assistenzsysteme gehören zum Serienumfang.

Zur Marktpremiere stehen zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren zur Wahl, darunter eine Version mit Mild-Hybrid. Später soll es den Allradler auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb geben. Die beiden Vierzylinderdiesel generieren aus zwei Litern Hubraum 147 kW/200 PS beziehungsweise 177 kW/240 PS. Der gleich große Vierzylinderbenziner kommt auf 221 kW/300 PS.

Auf Wunsch mit Klappsitz

Für das Topmodell mit Reihensechszylinder nennt Land Rover drei Liter Hubraum und 294 kW/400 PS. Damit erreicht der Defender Geschwindigkeiten zwischen 175 und 208 Stundenkilometer und kommt auf Verbrauchswerte von 7,6 Litern Diesel (CO2-Ausstoß: 199 g/km) bis 9,6 Litern Benzin (CO2-Ausstoß: 220 g/km).

Der Defender bietet bis zu acht Sitze. Zusätzlich zu einer dritten Bank im maximal 2380 Liter großen Kofferraum des 110ers installiert Land Rover auf Kundenwunsch einen Klappsitz zwischen Fahrer und Beifahrer. Der Zusatzsitz ist auch für den Defender 90 zu haben.

dpa

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