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40 Jahre NP So digital arbeitet die NP heute
Mehr 40 Jahre NP So digital arbeitet die NP heute
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:35 26.10.2018
Die NP ist auch bei Twitter: Fast 50.000 Follower wissen das zu schätzen.
Hannover

Sechs Uhr: Die Kollegen vom RedaktionsNetzwerk Deutschland sind für die Neue Presse am Start. Arbeiten die Nachrichten der Nacht auf. Schwerer Unfall auf der A2, Riesenstau am Morgen – der Polizeifotograf ist vor Ort, schickt ein Bild per Mail. Zehn Minuten später ist die Meldung online. 

10 Uhr: Plenarsitzung im Landtag. Die Kollegin schreibt zeitgleich eine erste Zusammenfassung auf ihrem Laptop. Dort hat sie direkten Zugriff auf das Redaktionssystem. Keine zwanzig Minuten später erscheint die Geschichte auf neuepresse.de. Zeitgleich summt es auf mehr als 5000 Handys – eine Eilmeldung (Push-Meldung genannt) erreicht die NP-Abonnenten.

17.15 Uhr: Abpfiff in der HDI-Arena. Während die 96-Fans in den Rängen den Sieg feiern, tippen die Sportreporter den Spielbericht in die Tasten – wenige Minuten später steht er online, inklusive der Spielernoten. 

18 Uhr: Schwerer Unfall auf der Bundesstraße. 

18.10 Uhr: Eine erste Meldung über die Vollsperrung erscheint auf der NP-Homepage. 

Live-Ticker informiert in Echtzeit

21 Uhr: Bombenräumung in Misburg. Zehntausend Menschen müssen aus ihren Wohnungen und Häusern. Der Newsdesk der NP richtet einen Live-Ticker ein. Drei Reporter berichten vor Ort, schreiben über ihre mobilen Geräte in Echtzeit die aktuelle Entwicklung in den Ticker. Entwarnung um 2 Uhr nachts, der Sprengmeister meldet „Sicherheit“. NP-Leser erfahren es in der zur Notunterkunft umfunktionierten Turnhalle zuerst über neuepresse.de 

23 Uhr: Konzert-Ende in der TUI-Arena. Die Konzertkritik unseres Kulturkollegen schafft es nicht mehr in die aktuelle Ausgabe der gedruckten Zeitung. Aber wenn die seligen Fans zu Hause angekommen sind, steht alles topaktuell auf neuepresse.de 

Digital wird zuerst veröffentlicht

Die gedruckte Neue Presse ist heute nur ein Teil – und noch immer ein wichtiger Teil – des täglichen Nachrichtenangebotes. „Digital first“ (das Digitale zuerst) – so arbeitet die NP heute. Mobiltelefon und Laptop haben längst den Schreibblock ersetzt. 

In meinen 30 Berufsjahren (davon 18 bei der NP) hat sich dieser Job komplett gewandelt. Nachrichten laufen heute auf vielen Kanälen – Facebook, Twitter, Instagram. Es ist vieles im Wandel. Was sich nicht ändern darf, ist die Glaubwürdigkeit. So digital und kurzatmig die Informationsangebote auch geworden sind, umso verantwortungsvoller muss der Reporter heute sein.

Von Christof Perrevoort