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Meine Stadt Zoo Hannover mit neuem Eingang
Hannover Meine Stadt Zoo Hannover mit neuem Eingang
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19:28 27.05.2019
Freuen sich: Zoo-Chef Andreas Casdorff (von links), Franziska Schadzek von nsp Landschaftsarchitekten, Ulrike Pape von pape+pape Architekten und Regionspräsident Hauke Jagau freuen sich über den neuen Zoo-Eingang.
Freuen sich: Zoo-Chef Andreas Casdorff (von links), Franziska Schadzek von nsp Landschaftsarchitekten, Ulrike Pape von pape+pape Architekten und Regionspräsident Hauke Jagau freuen sich über den neuen Zoo-Eingang. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Was lange währt... Nun ist der neue Eingang des Zoos fertig. Am Montag haben Zoo-Chef Andreas Casdorff und Regionspräsident Hauke Jagau die markanten Gebäude mit ihren Fronten aus Lärchenholz offiziell in Betrieb genommen – auch wenn an manchen Ecken nicht alle Arbeiten abgeschlossen sind. Direkt am Haupteingang neben dem eingeschnitzten „Willkommen“-Schriftzug prangt noch eine Lücke. „Die durften wir noch nicht zumachen“, sagt Casdorff. Denn Statiker müssen die Konstruktion noch einmal überprüfen.

Zoo-Eingang ist teurer als geplant

„Nicht protzig, aber trotzdem wertig“, sagt Jagau und empfindet den Eingang als wertig, der einiges Neues bietet. Auch Casdorff ist glücklich. Er hat sich am Wochenende für zwei Stunden auf die große Rundbank auf dem Vorplatz gesetzt und das Treiben beobachtet. „Ich habe nur positive Stimmen wahrgenommen“, sagt Casdorff. Die V-förmigen, hellen Eingangsgebäude mit den Tiersilhouetten seien funktional, serviceorientiert und übersichtlich.

Neuer Eingang des Zoo Hannover

Ganz billig war der 125 Meter lange Neubau mit Kassenhaus, Service-Bereich, dem neuen, aufgeräumten Zoo-Shop und Bus-Terminal allerdings nicht. Rund 5,7 Millionen Euro hat sich der Zoo die Umgestaltung kosten lassen, etwa 1,1 Millionen Euro mehr als geplant. Dazu kommt die zeitliche Verzögerung, im Sommer des vergangenen Jahre sollte eigentlich alles fertig gewesen sein. Nun waren die Handwerker zwei Jahre beschäftigt.

Zoo hat Fläche gewonnen

„Viele Firmen arbeiten mit Subunternehmen, das stellte hin und wieder eine Herausforderung dar“, umschrieb Casdorff die Schwierigkeiten. Zudem hätten manchmal einfach die richtigen Fachkräfte auf dem Markt gefehlt. Ein weiteres Problem neben dem Frost: Einige Vergaben mussten neu gestellt werden. Dadurch habe der Zoo immer wieder zwei bis drei Monate verloren. „Das hat sich aber gelohnt“, betont Casdorff. Denn so verhinderte der Zoo, dass sich die Kosten zu weit von der eigenen Planung entfernten.

Neu ist das Cafe „Hin&Weg“ direkt am Eingang. Dort können Gäste seit dem Wochenende Kleinigkeiten essen, ohne in den Zoo gehen zu müssen. „Der Zoo hat zudem Fläche gewonnen“, sagt Jagau. Der Themenbereich „Sambesi“ soll in den alten Eingangsbereich hinein erweitert werden.

Von Sascha Priesemann