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Meine Stadt Neue Pläne für den Klagesmarkt
Hannover Meine Stadt Neue Pläne für den Klagesmarkt
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18:12 31.07.2019
Wohnen am Klagesmarkt: Mit diesem Entwurf hat sich erfolgreich das Hamburger Büro KBNK Architekten beworben. Quelle: KBNK Architekten
Hannover

Es soll jetzt ganz schnell gehen am Klagesmarkt. Ausgezogen ist das chinesische Restaurant schon. Abgerissen werden soll die Immobilie noch in diesem Jahr. An ihrer Stelle sind bis zu 90 Wohnungen geplant. Die Pläne dafür haben Stadt und Investor am Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Stadtbaurat Uwe Bodemann hatte schon „nicht mehr richtig daran geglaubt“, dass es noch klappen würde mit dem zweiten Bauabschnitt des Klagesmarktprojektes. Die Sache war kompliziert. Auf dem Grundstück lagen zwei Erbbaurechte: eines auf dem Restaurant-Bereich. Ein weiteres auf den Flächen drumherum, die heute noch unter anderem als Parkplatz genutzt werden.

Wird abgerissen: Das frühere asiatische Restaurant soll noch in diesem Jahr verschwinden. Quelle: Nancy Heusel

Hamburger Unternehmen will bis zu 40 Millionen Euro investieren

Der hannoversche Projektentwickler Schramm & Schoen traute sich trotzdem. Einigte sich mit dem Restaurantbesitzer sowie einem dänischen Eigentümer und schaffte damit die Voraussetzung dafür, dass es weitergehen kann am Klagesmarkt. Nicht das erste komplizierte Innenstadtprojekt, das Schramm & Schoen angegangen ist. Die Immobilienfirma plant auch ein Hotel am Steintorplatz, wo die Eigentumsverhältnisse ähnlich kompliziert waren.

Mittlerweile hat die Projektbau Alsterufer GmbH (PBA) das Vorhaben übernommen, ein Hamburger Familienunternehmen. Rund 30 bis 40 Millionen Euro will dieses am Klagesmarkt investieren. „Wir wollen die Wohnungen langfristig in unserem Bestand halten“, kündigte Geschäftsführer Philipp Illies an. Sein Unternehmen plane „generationenübergreifend“, versicherte er.

Abriss noch 2019 – Hochbau ab kommendem Frühjahr

Den Bauantrag will PBA Ende des Jahres einreichen. Geht alles glatt, könnten die Arbeiten im Frühsommer 2020 starten, die ersten Wohnungen Ende 2021 bezogen werden. Zustimmen muss die Politik nicht mehr. Es gibt schon einen gültigen Bebauungsplan für das Gelände.

Fünf bis sechs Geschosse sollen die sechs Gebäude haben, die im zweiten Klagesmarkt-Bauabschnitt entstehen sollen. Die Siegerentwürfe sind nun in Hannovers Bauverwaltung zu sehen. Jeweils drei Büros sollten Pläne für je zwei der Baufelder entwickeln, damit sich diese voneinander unterscheiden. Durchgesetzt haben sich mit ihren Entwürfen das Frankfurter Architekturbüro Stefan Forster, das Büro KBNK Architekten aus Hamburg sowie das Büro gruppeomp aus Hannover. Den Freiraum wird die Berliner Landschaftsarchitektin Birgit Hammer gestalten.

Dieses Eckgebäude hat das hannoversche Büro gruppeomp entworfen. Sechs Geschosse soll es haben, im Erdgeschoss soll es Handel geben. Quelle: gruppeomp

Stadtbaurat wünscht sich Fassadengrün

Zumindest im Innenhof soll ein Teil der Fassaden begrünt werden. Stadtbaurat Bodemann appellierte an den Investor, das auch tatsächlich so umzusetzen. „Die Idee, die Fassade zu begrünen, passt in die Tage, in denen wir 37 Grad erleben“, sagte er.

Die Wohnungen am Klagesmarkt sollen zwei bis vier Zimmer und eine Größe zwischen 40 und mehr als 100 Quadratmetern haben – 25 Prozent davon gefördert, so dass sie zu geringen Mieten angeboten werden können. Im Erdgeschoss der Gebäude ist Gewerbe geplant. Vor allem Handel komme dafür in Frage, so Investor Illies.

Von Christian Bohnenkamp

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