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Meine Stadt Wird aus der Feuerwache ein Kulturzentrum?
Hannover Meine Stadt Wird aus der Feuerwache ein Kulturzentrum?
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21:58 04.01.2019
STEHT BALD LEER:Mit dem Umzug der Feuerwache nach Kirchrode könnten Ende 2019 Bürgerwünsche wahr werden. Quelle: Foto: Dröse
Hannover

Tanz und Theater, wo jetzt noch die Löschfahrzeuge stehen? Weil die Stadtverwaltung noch nicht an Plänen für die Zu­kunft der Feuerwache in der Jordanstraße arbeitet, entwickeln die Südstädter eigene Visionen. „Der Stadtteil braucht einen kulturellen Treffpunkt“, findet der frühere Ratsherr Detlef Schmidt.

Wie berichtet, wird die Feuerwehr voraussichtlich zum Oktober 2019 die Jordanstraße verlassen. Ein halbes Jahr später als zunächst geplant bezieht sie die neue Feuer- und Rettungswache 3 an der Lange-Feld-Straße in Kirchrode. Gerade haben Stadt, Feuerwehr, Deutsche Messe AG und das Bauunternehmen Papenburg Richtfest für das 25-Millionen-Euro-Projekt gefeiert.

Mitstreiter gesucht – und gefunden

Die Gebäude an der Jordanstraße stammen aus dem Jahr 1938 und stehen laut Schmidt zumindest teilweise unter Denkmalschutz. „Trotz der Klagen, die Sub­stanz sei marode, ließe sich was daraus machen“, findet der ehemalige Kommunalpolitiker, der 2004 die SPD verließ und jetzt Mitglied der Linken ist.

Mehr noch als für die Politik engagiert sich Schmidt für die Kulturinitiative Südstadt. Und die, sagt er, stoße immer wieder an ihre Grenzen – „einfach, weil Räumlichkeiten fehlen“. Im sozialen Netzwerk „nebenan.de“ hat er Mitstreiter gesucht und auf Anhieb mehr als ein Dutzend gefunden. Sein An­stoß: „So wie Linden das Faustgelände hat und die Nordstadt die Bürgerschule, könnten wir die Feuerwache nutzen.“

Der Kulturverein unterstützt den Vorschlag. Erstes Treffen der neuen Bürgerinitiative soll am Dienstag, 8. Januar, ab 18 Uhr in der Böhmerstraße 8 sein. Die Gebäude der Feuerwache seien groß genug, um sie mit klugen Ideen und einem guten Mix zu beleben, meint Schmidt: „Warum nicht Wohnen und Kultur?“ Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne (SPD) hatte sich Wohnungsbau und Kleingewerbe ge­wünscht.

Von Vera König

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