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Meine Stadt Container-Dörfer an Hannovers Schulen
Hannover Meine Stadt Container-Dörfer an Hannovers Schulen
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18:10 18.09.2019
Die Grundschule Feldbuschwende hat zusätzliche Container als Klassenzimmer aufgebaut. (Foto: Insa Cathérine Hagemann) Quelle: Insa Cathérine Hagemann
HANNOVER

Durch die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren sind an vielen Gymnasien Hannovers Umbaumaßnahmen nötig, die jedoch nicht rechtzeitig fertig werden. Die Stadt als Schulträgerin lässt deshalb an vielen Standorten zwischenzeitlich Container aufstellen, für die Bismarckschule, Elsa-Brändström-Schule (beide Südstadt) und IGS Bothfeld gab der Schulausschuss am Mittwoch grünes Licht. Die Lutherschule bekommt außerdem einen G9-Erweiterungsbau für knapp 15,5 Millionen Euro, der Mitte 2022 abgeschlossen sein soll.

Die Zeit drängt – ab Sommer 2020 gibt es das Gymnasium G9

In diesem Jahr legt der letzte G-8-Jahrgang sein Abitur nach zwölf Jahren ab, 2021 dann der erste G-9-Jahrgang. Ab Sommer 2020 werden die Gymnasien erstmals wieder neun Jahrgänge in ihren Gebäuden unterbringen müssen – die Zeit drängt also, Platz zu schaffen. Modularanlagen hat die Stadt bereits an einigen Gymnasien geschaffen, jetzt kommen die beiden Gymnasien aus der Südstadt an die Reihe: An der Bismarckschule lässt sich Container für sechs Unterrichtsräume aufstellen für 270 000 Euro und einer jährlichen Miete von 102 000 Euro. Über Details eines Erweiterungsbau informiert die Stadt Ende 2019/Anfang 2020. Bei der Umstellung auf G9 rechnet die Stadt dann mit etwa 1100 Bismarckschülern. Nach Darstellung der Stadt im Ausschuss stehen die Container drei Jahre ab 2020.

IGS Bothfeld bekommt Container für gleich zwölf Räume

An der Elsa-Brändström-Schule, ebenfalls im Stadtbezirk Südstadt-Bult, gibt es Container für vier Unterrichtsräume, auch hier legt die Stadt Ende 2019/20 konkrete Baupläne für den Erweiterungsbau vor. Inklusive der bauvorbereitenden Maßnahmen nimmt die Stadt gut eine Millionen Euro in die Hand. Auch an diesem Gymnasium stehen die Container voraussichtlich drei Jahre. Schlussendlich bekommt auch die IGS Bothfeld Container für gleich zwölf Unterrichtsräume –Kostenpunkt: knapp 1,6 Millionen Euro. Seit Schuljahresbeginn hat die IGS eine vierzügige Oberstufe, wegen der allgemein steigenden Anmeldezahlen geht die Stadt von einem dauerhaften Bedarf an mehr Platz aus. Bis der Neubau der IGS fertiggestellt ist, sollen die Container dort den Bedarf decken – das dauert bis Ende 2023, so die Verwaltung am Mittwoch.

Lutherschule: Schulhaus für 15,4 Millionen Euro

Verabschiedet hat der Schulausschuss außerdem 15,4 Millionen Euro Baukosten für eine Erweiterung des Gymnasiums Lutherschule wegen G9. Im Neubau sollen allerdings die Jahrgänge 9 und 10 unterkommen, außerdem zusätzliche Chemie- und Biologieräume sowie Kunst- und Ganztagsbereich. Für den kommenden Winter sind zunächst Fällungen, im zweiten Halbjahr 2020 Erd- und Erschließungsarbeiten geplant. Anfang 2021 sollen dann die eigentlichen Bauarbeiten starten. Die Fertigstellung ist für Mitte 2022 vorgesehen. Das unter Denkmalschutz stehende Hauptgebäude der Lutherschule wurde bereits bis 2015 umfangreich saniert und umgestaltet. Seit 2013 gibt es zudem eine Mensa auf dem Schulgeländ. Nach Fertigstellung des Neubaus soll die Außenstelle auf dem Gelände der Grundschule An der Uhlandstraße aufgelöst werden. Die Container zur Überbrückung lässt die Stadt zum Schuljahresbeginn 2020 aufstellen.

Von Andreas Voigt

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