Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Wahl: Schostok kann sein OB-Büro einrichten
Hannover Meine Stadt Wahl: Schostok kann sein OB-Büro einrichten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:30 06.10.2013
Siegerpose: Stefan Schostok (links) mit Bürgermeister Bernd Strauch. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Da sich beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen keiner der Kandidaten mit absoluter Mehrheit durchsetzen konnte, waren die Bürger zu einem erneuten Urnengang aufgerufen. Im ersten Durchgang am 22. September  verpasste Stefan Schostok (SPD) mit einem Stimmanteil von 48,9 Prozent die absolute Mehrheit. Folge: eine Stichwahl gegen den Zweitplatzierten. Das war Matthias Waldraff (CDU). Er holte am 22. September 33,8 Prozent der Stimmen. Am Sonntag ging die Sache wieder klar an Schostok: 66,3 Prozent für den SPD-ler.

Die SPD feierte den Sieg von Stefan Schostok am Abend ausgelassen in der Fußball-Kneipe "Nordkurve". Zu den Gratulanten gehörte auch Altbundeskanzler Gerhard Schröder.

Fotos: Heusel, Küstner

So lief die Stichwahl:

 Hier geht es zu den Ergebnissen

+++20.43 Uhr+++
Vorläufiges Endergebnis: Alle 462 Stimmbezirke sind ausgezählt: Stefan Schostok kommt am Ende auf 66,3 Prozent, Matthias Waldraff auf 33,7 Prozent. Insgesamt wurden 153.503 gültige und 792 ungültige Stimmen abgegeben, die Wahlbeteiligung lag bei 38,2 Prozent.
Mehr zum Thema am Montag in Ihrer NP.

+++20.03 Uhr+++
Der Verlierer Waldraff zog ins Rathaus, um Sieger Schostok zu gratulieren. Hier die Fotos:

Fotos: Petrow/Dröse/Thomas/Körner

+++19.47 Uhr+++
Auch die Stadt verkündet Schostok als Sieger. Hier die Mitteilung: Der Sozialdemokrat Stefan Schostok wird neuer Oberbürgermeister von Hannover. Bei der Stichwahl um das Amt des Stadtoberhauptes der niedersächsischen Landeshauptstadt lag Schostok nach Auszählung von 400 der 462 Stimmbezirke mit sicherem Vorsprung vor seinem Gegenkandidaten Matthias Waldraff (CDU). Schostok wurde mit großem Jubel von seinen Anhängern in der Rathaushalle begrüßt. Nach dem ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Schostok bereits deutlich vor Waldraff gelegen und mit 48,9 Prozent nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt. Der 49-Jährige wird nach Herbert Schmalstieg und Stephan Weil (beide SPD) der dritte direkt gewählte Oberbürgermeister Hannovers.
Ergänzung: aktuell kommt Schostok auf 66,8 Prozent, noch elf Bezirke müssen gezählt werden.

+++19.32 Uhr+++
432 von 462 Bezirken sind ausgezählt, Schostok kommt aktuell auf 67,3 Prozent und sammelt Glückwünsche im Rathaus:

Fotos: Dröse/Thomas/Wilde/Petrow/Küstner

+++19.21 Uhr+++
Lange Gesichter untedessen auf der Wahl-Party der CDU mit Waldraff:

Matthias Waldraff und seine CDU kamen in der Zentrale Walderseestrasse zusammen. Fotos: Körner

+++19.10 Uhr+++
Bürgermeister Bernd Strauch verkündet schon: "Hannover hat einen neuen Oberbürgermeister". Gemeint ist Stefan Schostok, der winkend die Treppe im Rathaus hinabschreitet. 

+++19.02 Uhr+++
Die Auszählung geht sehr schnell: Nach 405 von 462 Bezirken steht es klar und deutlich 67,7 zu 32,3 für Schostok - in Prozent.

+++18.52 Uhr+++
Stefan Schostok lässt sich schon auf die Schulter klopfen, feiert in der Nordkurve und im Rathaus. Unsere Fotografen sind dabei.

Fotos: Wilde/Dröse/Petrow/Thomas/Küstner

+++18.37 Uhr+++
386 von 462 Bezirken sind ausgezählt: Schostok kommt auf 67,8 Prozent, Waldraff auf 32,2 Prozent. Die Sache scheint entschieden.

Fotos: Petrow

+++18.26 Uhr+++
337 von 462 Bezirken sind ausgezählt: Schostok kommt auf 67,9 Prozent, Waldraff auf 32,1 Prozent. Die Sache scheint entschieden.

+++18.17 Uhr+++
Es sind bereits 157 von 462 Wahlbezirken ausgezählt. Zwischenstand: 67,8 Prozent für Stefan Schostok (SPD), 32,2 Prozent für Matthias Waldraff (CDU).

+++18.00 Uhr+++
Hannover hat gewählt: Mit Schließung der Wahllokale hat in den 462 Stimmbezirken die Auszählung der OB-Stichwahl begonnen. Mit den ersten Ergebnissen aus den Stimmbezirken wird bereits ab 18:30 Uhr gerechnet. Ob der neue Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostok oder Matthias Waldraff heißen wird, dürfte voraussichtlich bis 20 Uhr feststehen. Die Wahlbeteiligung bei der Stichwahl ist offenbar erwartungsgemäß niedriger ausgefallen als beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen, als gut 68 Prozent zur Wahl gingen und zugleich auch der Bundestag neu gewählt wurde.

+++17.18 Uhr+++
Die erwartungsgemäß geringere Wahlbeteiligung zeichnet sich nun deutlich ab.  Um 17 Uhr, eine Stunde vor Schließung der Wahllokale, hatten nach Angaben von Wahlleiter Carsten Köller rund 33,9 Prozent der Wahlberechtigten gewählt. Mit ersten Ergebnissen aus den Stimmbezirken wird bereits eine halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale ab 18:30 Uhr gerechnet. Wer als neuer Oberbürgermeister ins Rathaus von Hannover einzieht, dürfte voraussichtlich bis 20 Uhr feststehen.

+++15.33 Uhr+++
Bis zum frühen Nachmittag haben rund 28,4 Prozent (einschließlich Briefwahl) der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, darunter auch die beiden Kandidaten Stefan Schostok (SPD) und Matthias Waldraff (CDU). Die Wahllokale haben noch bis 18 Uhr geöffnet. Mit ersten Ergebnissen aus den Stimmbezirken wird bereits ab 18:30 Uhr gerechnet. Der Wahlsieger dürfte voraussichtlich bis 20 Uhr feststehen. Von 58.000 Briefwahlunterlagen wurden 46.000 ausgefüllt und zur Auszählung geschickt, Wahlleiter Carsten Köller rechnet am Ende des Tages mit einer Wahlbeteiligung von 35 Prozent.

+++12.27 Uhr+++
Bei der OB-Stichwahl in Hannover haben bis zum Mittag bereits mehrere zehntausend Wahlberechtigte ihre Stimme abgegeben. Nach Angaben von Wahlleiter Carsten Köller lag die Wahlbeteiligung um 12 Uhr bei rund 19,4 Prozent (einschließlich Briefwahl).  403.000 Hannoveraner sind wahlberechtigt.

Hier geht es zu den Ergebnissen (ab 18.30 Uhr).

„Erste Ergebnisse einzelner Stimmbezirke sind ab circa 18.30 Uhr zu erwarten“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Ob der neue Oberbürgermeister von Hannover Stefan Schostok (SPD) oder Matthias Waldraff (CDU) heiße, werde voraussichtlich bis 19.30 Uhr feststehen.

Fotos: Michael Thomas

Obwohl bereits am frühen Abend das Wahlergebnis feststeht, ist der neue Oberbürgermeister damit noch nicht automatisch im Amt. Hierzu muss zunächst der Wahlausschuss das vorläufige Ergebnis noch einmal überprüfen und den Wahlsieger amtlich feststellen. Der Ausschuss wird einberufen, wenn alle notwendigen Wahlunterlagen im Wahlamt vorliegen und geprüft und ausgewertet wurden. Das kann drei Tage dauern.

Fotos: Michael Thomas

Nach der Sitzung des Ausschusses informiert Wahlleiter Carsten Köller den Sieger schriftlich über den Wahlausgang. Dieser hat bis zu eine Woche Zeit, die Wahl mit schriftlicher Erklärung anzunehmen. Mit dem Tag der Annahme wird der neue Oberbürgermeister unmittelbar zum Beamten, mit allen Rechten und Pflichten.

ez/cr