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Meine Stadt Hier weihnachtet es sehr
Hannover Meine Stadt Hier weihnachtet es sehr
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00:15 30.11.2013
Von Stefanie Kaune
Elisabeth Klein (mittlerweile 93) packt seit Jahren allein 300 Pakete mit kleinen Geschenken. Quelle: Moritz Küstner
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Hannover

In der Altstadt, vorm Bahnhof und in der Lister Meile werden seit Montag Glühwein ausgeschenkt, Mandeln gebrannt und Kunsthandwerk verkauft. Die drei zentralen Weihnachtsmärkte der Stadt sind bis Sonnabend, 22. Dezember, Treffpunkte für alle, die Adventsstimmung unter freiem Himmel suchen – wobei die Budenlandschaft in der Lister Meile von den Listern und Oststädtern durchaus als „ihr“ ganz eigener Weihnachtsmarkt wahrgenommen wird. Das gilt natürlich auch und umso mehr für die all die kleinen Märkte in den anderen östlichen Stadtteilen von Bothfeld bis Vahrenwald. Im Unterschied zu den drei „Großen“ in der City und entlang der Meile dauert das Adventsvergnügen dort zwar nur einen Tag oder ein Wochenende. Doch viele schätzen gerade die Atmosphäre eines Weihnachtsmarktes gleich um die Ecke. Vereine, Initiativen und Kirchengemeinden beweisen bei der Organisation viel Engagement. Und darum lohnt sich sicher auch einmal der Besuch eines Marktes jenseits des eigenen Stadtteils. Unsere Übersicht will bei der Auswahl helfen.

Bothfeld:

  • Treffen unterm „Geschenkebaum: Zum 16. Mal laden die Gemeinschaft Bothfelder Kaufleute (GBK), die St. Nicolai-Kirchengemeinde und der Kulturtreff Bothfeld zum Weihnachtsmarkt an der Nicolaikirche in der Sutelstraße und auf dem Gelände des benachbarten Rohdenhofes ein. Am Sonnabend, 7. Dezember, sind dort von 14 bis 19 Uhr rund 40 weihnachtliche Stände aufgebaut. Neben Kunsthandwerkern präsentieren auch Schulen, Kindergärten und Vereine Schönes zum Kaufen und Verschenken. Lebkuchen und Waffeln, Suppe und Bratwürste machen Appetit. Im Rohdenhof sind Modellbahnen zu bewundern, draußen dreht sich das Kinderkarussell, und der Chor der Grundschule Grimsehlweg singt. Ab 14.30 Uhr treten in der Nicolai-Kirche der Chor der Freien evangelischen Schule und das Orchester der Herschelschule im Wechsel mit Lesungen des früheren Küsters Dieter Klose auf. Um 17 Uhr wird per Verlosung der „Geschenkebaum“ geplündert. Zudem gibt es Kutschfahrten durch Bothfeld, und neben dem Nikolaus schaut erstmals auch ein Herold wie im Mittelalter vorbei, um durch das Markttreiben zu führen.
  • Großer Chor in der Waldorfschule: Einen eigenen Weihnachtsmarkt veranstaltet die Waldorfschule Hannover-Bothfeld in der Weidkampshaide 17 am Sonnabend, 30. November, von 12 bis 17.30 Uhr auf ihrem Gelände. Angeboten werden neben Imbiss- und Verkaufsständen viele kostenlose Aktionen zum Mitmachen - ob Basteln, Töpfern oder Kekse backen. Außerdem führen Handwerker traditionelle Tätigkeiten vor, und in kleinen „Grotte“ werden Geschichten erzählt. Um 13.30 Uhr hat das Bothfelder Kammerorchester zusammen mit der Kantorei St. Nicolai einen Auftritt, um 15 Uhr kommt ein Zauberer. Zum Abschluss gibt es um 17.30 Uhr ein offenes Weihnachtssingen für alle.

Groß-Buchholz

  • Dörfliche Gemütlichkeit: Den „dörflichsten Weihnachtsmarkt in der Stadt“ verspricht Friedrich-Wilhelm Busse vom veranstaltenden Verein Pinkenburger Kreis am Sonnabend, 30. November, im alten Groß-Buchholzer Dorfkern in der Pinkenburger Straße. 50 Stände und Buden vor allem mit Kunsthandwerk warten von 14 bis 19 Uhr auf Besucher. Die Freiwillige Feuerwehr verkauft Bratwurst, die Schützen backen Puffer. Das neue Bürgerhaus ist geöffnet und zeigt Historisches, dort gibt es auch heiße Getränke. Hauptattraktion für die Kinder dürfte aber der Besuch des Weihnachtsmannes zwischen 15 und 18 Uhr sein. Beachtliche 300 Präsentpäckchen hat er in seinem Sack. Er beschenkt die Kinder aber nur, wenn sie ein Lied singen oder ein Gedicht aufsagen.
  • Mitmach-Markt im Roderbruch: Der Roderbruch ist ein eigener Teil von Groß-Buchholz – und feiert auch seinen eigenen Weihnachtsmarkt. Am Freitag, 6. Dezember, von 14 bis 18 Uhr wird es weihnachtlich in der Roderbruchpassage. Kinder haben die Gelegenheit, Geschenke unter Anleitung selbst zu basteln. Gefertigt werden können etwa Sterne, Schmuck aus Filz oder Glasgravuren, auch zum Keksebacken wird eingeladen. Außerdem gibt es Waffeln, Kinderpunsch, selbstgekochte Marmelade und orientalische Genüsse. Der Nikolaus schaut vorbei und bringt den Kindern Geschenke mit. Veranstalter des Marktes ist der Arbeitskreis Runder Tisch des Stadtteilgesprächs Roderbruch.

List

  • Meilenweiter Weihnachtszauber: Am Montag hat der stimmungsvolle Trubel zwischen Lister Platz und Wedekindstraße wieder begonnen. Bis zwei Tage vor Heiligabend ist der Markt auf der Meile täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Mehr als 70 Anbieter präsentieren Christbaumschmuck, Holzspielzeug, Kerzen, Dekorationsideen für die Weihnachtswohnung und jede Menge kulinarische Angebote. Für die Kinder drehen sich unterschiedliche Fahrgeschäfte, und der Kasper gibt in der Nähe des Lister Platzes täglich drei Vorstellungen um 16, 17 und 18 Uhr. Der Nikolaus schaut mittwochs, sonnabends und sonntags ab 16 Uhr vorbei. Bei den Kunsthandwerkern dürfte wieder der Motorsägen-Schnitzer für Aufmerksamkeit sorgen, der an den Wochenenden 7. und 8. Dezember, 14. und 15. Dezember sowie 21. und 22. Dezember vor Ort sein wird.

Misburg

  • Klein und charmant: Der Johannis-Markt an der Johannis-Kirche in der Anderter Straße bringt am Sonntag, 1. Dezember, weihnachtliche Stimmung in den Stadtteil. Der kleine Markt umfasst etwa 15 Stände von der Glühweinbude bis zum Büchertisch. Unter anderem sind die Kindergärten im Stadtteil, die Pestalozzischule, der Schützenverein und der Verein für Gewerbe und Industrie Misburg (VGI) vertreten. Weihnachtliche Klänge bieten unter anderem der Posaunenchor der Kirchengemeinde und der Volkschor Right Now. Geöffnet ist der Markt von 12 bis 17 Uhr, veranstaltet wird er gemeinsam vom VGI und der Kirchengemeinde Misburg.

Sahlkamp

  • Mehr als das Übliche: Mit Superlativen wird hier nicht geworben: Auf die Besucher des „kleinsten Adventsmarkts Hannovers“ freuen sich die Veranstalter im Einkaufszentrum Sahlkampmarkt-Hägewiesen. Am Freitag, 6. Dezember, wird von 15 Uhr bis 18 Uhr dort gefeiert. Die Geschäftsleute der Gewerberunde Sahlkamp organisieren den Markt zusammen mit dem BIWAQ-Projekt (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier), sozialen Stadtteileinrichtungen und Kirchen. Angeboten werden neben den üblichen Ständen mit Würstchen und Waffeln auch ein Adventskino mit selbstgedrehten Filmen über den Stadtteil und ein Quiz mit Preisen. Außerdem laden die Esel Toni und Hansi vom Stadtteilbauernhof Kinder zum Reiten ein. Der Musikleistungskurs der Herschelschule sowie die Band The Ever Greens spielen unter einem fünf Meter hohen Tannenbaum. Im Rewe-Supermarkt in der Elmstraße werden zudem 300 Lose für die Lotterie der Stadtteilstiftung Sahlkamp-Vahrenheide verschenkt.

Vahrenwald

  • Wünsche und Lagerfeuer: Zum siebten Mal lädt das Vahrenwalder Wirtschaftsforum drei Tage zum Feiern ein. Von Freitag, 6. Dezember, bis Sonntag, 8. Dezember, ist Zeit für den „Adventszauber“ auf dem Gelände des Autohauses Hentschel an der Ecke von Vahrenwalder Straße und Melanchthonstraße. Stimmungsvoll dekorierte Buden mit Weihnachtsgeschenken und Kulinarischem und ein Lagerfeuer sorgen für Gemütlichkeit. Auch der Weihnachtsmann kommt vorbei und liest Kindern Geschichten vor. Ihre Wünsche können sie auf kleine Herzen schreiben und in einen „Wunschbaum“ hängen. Das Wirtschaftsforum hat versprochen, einen der Wünsche erfüllen. Geöffnet ist der Adventsmarkt am Freitag von 16 bis 21 Uhr, am Sonnabend von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.
Christian Bohnenkamp 30.11.2013
Heiko Randermann 27.11.2013