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Meine Stadt Volksbank: Beim Kaffee Karriere starten
Hannover Meine Stadt Volksbank: Beim Kaffee Karriere starten
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16:07 07.02.2019
Hannover

Wer Fachkräfte sucht, muss ungewöhnliche Wege gehen. Die Hannoversche Volksbank versucht es mit einem Bewerbercafé. Wer Kundenberater in dem Geldinstitut werden will (das zu den größten Volks- und Raiffeisenbanken Deutschlands gehört), kann am Freitag, 22. Februar, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Café Extrablatt am Georgsplatz seine Chancen ausloten.

Derzeit beschäftigt die Bank 903 Mitarbeiter, darunter 43 Auszubildende und Studenten zum Bachelor of Arts. Der Job scheint krisensicher. „Wir schreiben unsere Erfolgsgeschichte fort“, sagt Vorstandssprecher Jürgen Wache.

5400 Neukunden, 4200 neue Mitglieder

Im vergangenen Jahr hat die Volksbank fast 5400 Neukunden und 4200 Mitglieder dazu gewonnen. Die Kundenzahl liegt bei 220 000, 25 000 sind Firmenkunden, meist aus dem gewerblichen Mittelstand. Viele davon sind in den Zeiten der Niedrigzinsphase zu Investitionen bereit. Der Bestand der herausgegebenen Kredite ist um 7,9 Prozent oder 309 Millionen Euro auf jetzt 3,9 Milliarden Euro gestiegen.

„Es ist noch Geld da“, versichert Wache. Die Kundeneinlagen seien schließlich um 191 Millionen Euro (plus 4,7 Prozent) auf 4,2 Milliarden Euro gewachsen. Beim Umgang mit diesem Geld achtet die Volksbank auf Solidität und setzt sich selber hohe Standards. Wer eine Immobilie finanzieren will, muss eine Zins- und Tilgungsrate von sechs Prozent jährlich schaffen können.

Trotz dieses Anspruchs, der höher liegt als bei vielen Mitbewerbern, brummt das Kreditgeschäft. Weil junge Leute andere Vertriebswege nutzen als die Stammkunden, kooperiert die Volksbank mit Kreditvermittlern. An die externen Berater muss sie zwar Provisionen zahlen, sichert sich aber Zinserträge für zehn Jahre. Jeder zehnte neue Baukredit läuft schon über Plattformen wie Dr. Klein oder Interhyp. In zehn Jahren, so Waches Prognose, werde es jeder zweite sein.

Betriebsergebnis „eine Punktlandung“

Die Bilanzsumme stieg um 3,7 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss sank 2018 um 3,6 Prozent auf knapp 115 Millionen Euro. Wegen der gestiegenen Bankenabgabe und Investitionen in die Digitalisierung ist der Sachaufwand gestiegen. Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich um elf Prozent auf rund 52 Millionen Euro reduziert. „Das ist eine Punktlandung“, findet Wache. Vom Jahresüberschuss (13,9 Millionen Euro) profitieren die Mitglieder mit 5,5 Prozent Dividende.

Die Bank, die in der Region sowie in Celle 39 Geschäftsstellen und 34 SB-Center betreibt, rechnet für dieses Jahr mit einem leichten Rückgang des Wirtschaftswachstums. Allerdings werde man hier laut Vorstandssprecher Wache „sehr gut über die Runden kommen“.

Von Vera König

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