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Meine Stadt Virtual Reality am Airport Hannover: Fliegen wie ein Vogel
Hannover Meine Stadt Virtual Reality am Airport Hannover: Fliegen wie ein Vogel
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14:27 27.06.2019
Macht Spaß: NP-Volontär Janik Marx testet den „Birdly“ am Flughafen. Quelle: Droese
Hannover

Schon immer war es der große Traum des Menschen, sich einmal wie ein Vogel fühlen zu können: Daedalus, der mit ansah, wie sein Sohn Ikarus der Sonne zu nahe kam. Leonardo da Vinci, der schon im 15. Jahrhundert eine Art Hubschrauber konzipierte. Bis hin zu Otto Lilienthal, der Bewegungen von Vögeln als Grundlage für seine Flugversuche nahm. Nun kann man sich endlich wie ein richtiger Vogel fühlen – dank Virtual Reality.

Denn ab Juli steht in der Ausstellung „Welt der Luftfahrt“ im Airport Hannover ein Vogelflugsimulator, genannt „Birdly“. Zunächst allerdings testweise, wie Sönke Jacobsen vom Flughafen erklärt: „Wir haben ihn jetzt erstmal gemietet, um zu schauen, wie er ankommt.“ Doch an Beliebtheit scheint es schon jetzt nicht zu mangeln: Bei Facebook haben bereits Hunderte ihre Vorfreude auf den Simulator zum Ausdruck gebracht.

„Birdly“ im NP-Test – im Bauch kribbelt es

Am Donnerstag hat die NP den „Birdly“ schon testen können – und die Vorfreude ist berechtigt. Dabei legt man sich mit dem Bauch auf eine bewegliche Liege, die Arme ausgestreckt und die Hände an den Griffen – sodass es eben aussieht wie bei einem Vogel. Dann bekommt man noch die Virtual Reality-Brille aufgesetzt und los geht’s.

Startpunkt ist hoch über der Skyline einer großen Stadt. Das lädt direkt zum ersten kleinen Sturzflug ein. Dabei klappt man die Arme nach vorne, während einem ein Ventilator von vorne kräftig Wind ins Gesicht pustet – es soll ja möglichst realistisch sein. Und es funktioniert: Beim Abwärtsfliegen kribbelt der Bauch, das Gefühl, das man aus der Achterbahn kennt. Mit Auf- und Abbewegungen kann man dann wieder höher fliegen – und einmal den Ausblick über die virtuelle Stadt genießen.

2,5 Minuten dauert der Vogelflug

Der Flugsimulator war ursprünglich ein Forschungsprojekt der Züricher Hochschule der Künste. Später entwickelte man das Gerät weiter, seit 2015 wird es gewerblich verkauft.

Nach 2,5 Minuten ist der Spaß dann auch schon wieder vorbei. Wer den „Birdly“ auch ausprobieren möchte, muss sich ab Juli auf der Internetseite des Flughafens anmelden. „Damit es nicht zu langen Wartezeiten kommt“, erklärt Sönke Jacobsen. 8,50 Euro kostet ein Flug, darin ist allerdings dann auch schon der Eintritt für die Ausstellung „Welt der Luftfahrt“ sowie die Aussichtsplattform enthalten.

Mehr zum Thema:Die NP testet das Virtuloft an der Vahrenwalder Straße.

Von Janik Marx

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