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Meine Stadt Tuifly – willkommen an Bord!
Hannover Meine Stadt Tuifly – willkommen an Bord!
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17:23 27.03.2019
Im Mittelpunkt: Flugkapitän Andreas Barczewski und Flugbegleiterin Vera Schippert mit Schülern der GS im Hainhoop und der Südstadtschule.
Im Mittelpunkt: Flugkapitän Andreas Barczewski und Flugbegleiterin Vera Schippert mit Schülern der GS im Hainhoop und der Südstadtschule. Quelle: Wilde
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Feuer! Feuer! Es brennt an Bord der Boeing 737! Jetzt muss jeder Handgriff sitzen. Schutzmaske auf, feuerfeste Handschuhe an, Feuerlöscher greifen und Wasser marsch. Gott sei Dank alles nur gespielt. Doch im Ernstfall müssen die Flugbegleiter wissen, was zu tun ist.

Drei Klassen zu Besuch im Tuifly-Trainingszentrum „Mock-Up“.

Das lernen sie im spezielle Sicherheitstrainingszentrum „Mock-Up“ von Tuifly, eine riesige Halle mit einer echten Boeing 737. Zumindest mit der Hälfte davon, nämlich dem Cockpit und einem Teil des Innenraums. Dort waren am Mittwoch die Klassen 4a und 4b der Grundschule im Hainhoop und die Klasse M6 der Südstadtschule zu Besuch. „Einmal im Jahr muss jeder Pilot und jeder Flugbegleiter hier einen Test machen“ erklärte Pilot Andreas Barczewski den Kindern.

Mit fiel Jubel geht es die Notrutsche herunter

Dazu zählt auch das Verlassen des Flugzeugs über eine Notrutsche, für die Kinder mehr Spaß als Ernst. Mit viel Geschrei sausten sie die graue Rutsche hinunter.

Barczewski und Flugbegleiterin Vera Schippert blieben von so einem Notfall bislang verschont. Was ist denn das Schwierigste beim Fliegen, wollte Julius (10) wissen. „Das Flugzeug muss immer eine gewisse Geschwindigkeit haben, damit der Flügel es noch trägt. Bei sehr starken Turbulenzen ist das gar nicht so einfach.“

Bis zu 14 Stunden kann ein Arbeitstag dauern

Verflogen hat sich der 51-Jährige während seiner 24 000 Flugstunden in 28 Berufsjahren noch nicht. Dafür wäre er mal fast mit der falschen Maschine los geflogen. „Im Dunkeln konnte ich die Flugzeuge nicht auseinander halten.“ Da können sich die Schüler das Lachen nicht verkneifen. Joel (10) erfuhr von Vera, dass Hannover ihr Lieblingsflughafen ist. „Der ist so schön übersichtlich.“ Doch der Beruf hat nicht nur schöne Seiten, wie Rajan (10) herausfand. „Ein Arbeitstag kann auch mal 14 Stunden dauern“, sagte Barczewski. Spaß macht es trotzdem. „Ich liebe meinen Job“, schwärmte Schippert.

Beide verrieten den Schülern auch noch ein Geheimnis. „Wenn ich privat in den Urlaub fliege, schaue ich mir die Airline ganz genau an“, so Schippert. Ihr Kollege fügte hinzu: „Ich fliege privat sehr oft. Am angenehmsten ist es aber, wenn ich die Maschine selber steuere.“

Von Cecelia Spohn