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Meine Stadt Nach tödlichem Zechgelage: Schon wieder ein Trinker in Klinik
Hannover Meine Stadt Nach tödlichem Zechgelage: Schon wieder ein Trinker in Klinik
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18:15 24.07.2019
Zechgelage in Vahrenheide: Schon wieder wurde am Mittwochnachmittag ein bewusstloser Obdachloser nach erheblichen Alkoholkonsum in ein Krankenhaus eingeliefert. Quelle: privat
Hannover

Nach dem tödlichen Zechgelage unweit der Straßenbahnhaltestelle „Papenwinkel“ in Vahrenheide ist am Mittwochnachmittag schon wieder ein bewusstloser Trinker (46) in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Obdachlose (43), der in der Nacht zum Dienstag mit 6,55 Promille in eine Klinik gebracht worden war, hat das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Vahrenheider Markt am Mittwoch gegen 15.20 Uhr: Dort hatte eine größere Gruppe Obdachloser gezecht. Passanten fiel dann auf, dass es einem der Zechbrüder offenbar nicht ganz so gut geht. Sie verständigten die Rettungskräfte.

Vier Flaschen Wodka getrunken

Nach Angaben von Polizeisprecher Philipp Hasse war der 46-Jährige nicht mehr ansprechbar, atmete aber noch. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Seine Zechbrüder berichteten den Einsatzkräften, dass der obdachlose Pole in der Hitze vier Flaschen Wodka getrunken habe.

Deutlich besser geht es dagegen dem 43-Jährigen, der in der Nacht zu Dienstag mit 6,55 Promille in eine Klinik eingeliefert worden war. Er hat das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.

Der Mann war am Dienstag gemeinsam mit vier weiteren Obdachlosen von einer Polizeistreife in der Grünanlage an der Peter-Strasser-Allee (Weg zwischen „Papenwinkel“ und Notunterkunft Alter Flughafen) gefunden worden. Er und ein 44-Jähriger waren aufgrund ihrer erheblichen Alkoholisierung bereits bewusstlos. Die Beamten leiteten bei beiden Erste-Hilfe-Maßnahmen ein.

Tod durch Alkoholvergiftung

Während der 44-Jährige an einer Alkoholvergiftung starb, wurde der Jüngere mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht. Wie ernst die Lage war, belegt die Tatsache, dass sogar ein Notarzt den Transport des 43-Jährigen begleitete. Dort kam er in die Intensivstation.

Eine Blutuntersuchung ergab, dass der Obdachlose 6,55 Promille intus hatte. Ein Wert, bei dem davon auszugehen ist, dass der 43-Jährige erhebliche Alkoholmengen gewohnt ist.

Von Britta Mahrholz

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