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Meine Stadt Tigerbabys sind getauft: So heißen die Jungen
Hannover Meine Stadt Tigerbabys sind getauft: So heißen die Jungen
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18:50 31.07.2019
Tigerbaby-Taufe: Ohne Wasser, aber mit Wassermelonen. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Seit Montag mussten wir ein Geheimnis wahren. Das Geheimnis, wie die drei Tigerbabys aus dem Zoo Hannover denn nun heißen. Denn fast vier Monate lang waren die am 12. April geborenen Jungen namenlos. Doch das ist jetzt vorbei. Am Montag haben wir gemeinsam mit einer Jury aus Zoo-Vertretern und dem Patenunternehmen Globos entschieden, wie die Kleinen heißen werden. Und am Mittwoch durften wir sie gemeinsam taufen. Eins der Jungen hat einen Namen bekommen, den NP-Leserin Renate Küster bei unserer zweiwöchigen Suche eingereicht hatte.

Kyan sollte das mutigste der drei Tigerbabys heißen, schrieb uns die Wunstorferin. Denn der Name bedeutet: Der Königliche. Passt zu dem Jungen, für den wir die Namenssuche übernommen haben, dachten wir uns. Denn im Vergleich zu seinen Geschwistern ist der Junge immer der Neugierigste, der Aufgeweckteste und der Erste.

Das hat er auch bei der Taufe bewiesen. Zuvor hatte NP-Marketingleiter Christoph Dannowski mit dem Zoo-Chef Andreas Casdorff und Globos-Geschäfsführer Olaf Sauer drei Melonen in das Tiger-Gehege getragen, auf jeder war ein Name eingeschnitzt. Eine Taufe ohne Wasser, aber mit Wassermelone. „Das war ein mulmiges Gefühl, in dem Tiger-Gehege zu sein. Ich habe direkt gespürt: Ich bin auf der falschen Seite und sollte eigentlich hinter der Scheibe sein“, so Dannowski.

Als die Jury-Chefs dann wieder in Sicherheit waren, wurden die Mini-Tiger und Mama Alexa rausgelassen. Unser Schützling fand den Weg zu seiner Melone am schnellsten – und zerlegte sie mindestens genauso rasch. Aber den Name konnte vorher noch jeder Taufgast entziffern: Kyan.

Tigerbabys sind getauft: So heißen die Jungen

Das gemütlichste der drei Tigerbabys brauchte ein bisschen länger, beobachtete erst mal aus der Ferne. Auf seiner Melone stand Maxim geschrieben. Das ist die Kurzform von Maximus und bedeutet „der Größte“. Diesen Namen hatte ein Globos-Mitarbeiter eingereicht, das Unternehmen hatte die Namenssuche für das gemütliche Tigerbaby übernommen. In der Jurysitzung am Montag dachten wir uns: Der Größte? Passt, denn auch wenn der kleine Tiger seinen gemütlichen Charakter behält: Er wird dennoch zur größten lebenden Katze heran wachsen.

Und dann wäre da noch der Schreihals, wie die Pfleger den Dritten im Bunde bislang genannt haben, „weil er wie ein großes Mitteilungsbedürfnis hat – er hat von Anfang an oft und gerne geplärrt“, so Zoo-Sprecherin Simone Hagenmeyer. Auch dieses Kind hat jetzt einen Namen: Jaro. Bei diesem Namen war sich die Jury am schnellsten einig. Jaro kommt aus dem Altirischen und bedeutet „Licht in der Nacht“.

DIE JURY: Donald Herbel (v.l.), Leila Sauer und Olaf Sauer vom Patenunternehmen Globos; Zoo-Chef Andreas Casdorff und Tierpfleger Ronny Häusler; Christoph Dannowski und Josina Kelz von der Neuen Presse. Quelle: Rainer Dröse

Das bedeutete in der Jurysitzung am Montag aber auch: Die anderen Namen durften nicht ähnlich klingen, also nicht mit dem Buchstaben „J“ anfangen oder auf „O“ enden, mit „A“ aber auch nicht, weil die Mama Alexa heißt. Eine Stunde dauerte es, bis wir uns geeinigt hatten. Casdorff: „Jeder Name muss beim Rufen deutlich zu unterscheiden sein, das haben wir hinbekommen.“

Für Tigerfans: Die Taufe, die am Mittwoch nur im kleinen Rahmen stattgefunden hat, wird am Donnerstag um 11 Uhr für die Zoobesucher wiederholt. Hoffentlich haben die Tigerbabys noch ein zweites Mal Hunger auf Melone.

Alles über die Tigerbabys

Von Josina Kelz

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