Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Ticket-Vorverkauf für Paul McCartney in Hannover: Hier gibt es Karten
Hannover Meine Stadt Ticket-Vorverkauf für Paul McCartney in Hannover: Hier gibt es Karten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:02 27.11.2019
Er kommt zurück: Am 4. Juni 2020 gibt Paul McCartney sein einziges Deutschlandkonzert in Hannover. Quelle: AFP
Anzeige
Hannover

Paul. Einfach Paul. Und jeder weiß sofort, wer gemeint ist: Paul McCartney, der Macca aus Liverpool, der ewige Beatle. Naja, strenggenommen ist er ja ein Ex-Beatle - aber 49 Jahre nach ihrer Auflösung ist seine alte Band immer noch lebendig und angesagt. Junge Leute tragen T-Shirts mit dem Emblem der Gruppe, und die atemberaubend remixte Jubiläumsausgabe ihres Albums „Abbey Road“ von 1969 in Großbritannien stieg vor ein paar Wochen direkt auf Platz Eins, in Deutschland auf Platz zwei. Als wärs ein Werk von heute.

Ticket kaufen: Hier geht es direkt zum NP-Ticketshop

Anzeige

77 Jahre ist Paul McCartney alt, und wie ein Junger alle Jahre wieder ein Reisender im Dienst von Pop und Rock’n’Roll. 2020 steht mal wieder Deutschland auf dem Tourplan. Indes: Nur ein Konzert wird der wohl berühmteste und neben Bob Dylan bedeutendste lebende Popmusiker hier im nächsten Jahr geben – am 4. Juni ist in Hannovers HDI-Arena Zeit für „A Hard Day’s Night“, „Hey Jude“ und vielleicht ja auch mal für den Keltenschmachter „Mull of Kintyre“: „Far have I traveled and much have I seen …“. Ein Open-Air mit den bekanntesten Popsongs der Welt.

Einziges Konzert in Deutschland

„Let It Be“? Mitnichten. Seit seinem quirligen Auftritt in James Cordens kultiger „Carpool Karaoke“-Show im vergangenen Jahr hat Paul einen Stein in Millionen neuen Fanbrettern. Dann kam im September 2018 noch das exquisite jüngste Album „Egypt Station“ dazu: Pop, Soul, Psychedelic, Pianoballaden, aktuelle Beats in „Back to Brazil“, Mutter-Natur-Folk in „Happy With You”, Rock-’n’-Roll-Falsett zu knurrigen Gitarren in „Who Cares”. „Fuh You“ sang McCartney ohne „c“ sein Beischlafbegehr in sonniger Altersdirektheit - und der Song klang bombastisch. Er zählt – neben einigen anderen des Albums – auch zu Pauls Liverepertoire.

Lesen Sie mehr: Die Beatles verstehen lernen –in fünf Minuten

Schließlich erhob er in „People Want Peace“ auch noch gegen alle Rechten das Wort und sprach auf „Despite Repeated Warnings“ Klartext zum Brexit: „Was können wir tun, um diesen dummen Plan zu stoppen?“, heißt es im Song. Und wenn der Paul aller Pauls das sagt, sollten seine Briten doch noch mal in sich gehen.

So ist Paul McCartney live

Live ist McCartney eine sichere Bank. Er ist eine Bonmot-Schleuder, ist gut bei Stimme, hat Temperament, Durchhaltevermögen (seine Konzerte dauern gut zweieinhalb Stunden) und keine Füllsel in der Setlist. Vor allem Beatlesfans werden auf ihre Kosten kommen. Nachdem er in den Siebzigerjahren mit seiner zweiten Band Wings noch versuchte, die Bedeutung seiner ersten Band herunterzuspielen, hat Paul seit seiner Comebacktour 1989 den Anteil der Beatles-Songs immer mehr ausgebaut. Beim bislang letzten Auftritt im Dodger Stadium von Los Angeles (13. Juli) stammten 22 der 38 Songs aus dem Repertoire von John, Paul, George und Ringo.

Rückblick auf das Konzert in Hannover 2003

Erst einmal war McCartney in Hannover.Am 30. April 2003 hatte er in der heutigen TUI-Arena an der Expo-Plaza mit „Hello Goodbye“ eröffnet, „All My Loving“ und „The Fool on the Hill“ gesungen. Und hatte auf der Ukulele „Something“ geplinkert - in Erinnerung an den großen Ukulelisten George Harrison. Je länger der Abend dauerte, desto jünger schien Paul zu werden. Und die Vermutung wurde geäußert, im Tourbus würde ein Bildnis an seiner Statt altern. Wie bei Oscar Wildes Dorian Gray.

Paul McCartney 2003 bei seinem letzten Hannover-Konzert in der Tui-Arena Quelle: NP

„Musik hat immer eine besondere Kraft, eine mystische Macht. Das ist der Grund, warum ich das mache, was ich nun mal mache“, gestand Paul Ende Oktober in einem Interview mit der „Welt“. Apropos mystisch: In Danny Boyles Film „Yesterday“, einer der besten Komödien des laufenden Kinojahres, hatte die Menschheit nach einem mystischen Globalstromausfall tatsächlich alle Lieder der Beatles vergessen.

Und ein kleiner Straßenmusiker, dem die Erinnerung wundersamerweise geblieben war, landete daraufhin mit den uralten Songs in unserer Gegenwart Hit um Hit. So dass der im Film sich selbst spielende Ed Sheeran (derzeit weltweit beliebtester britischer Musiker, der in diesem Sommer gleich zweifacher Open-Air-Gast in Hannover war) vor dem Kompositionstalent des Konkurrenten kapitulierte. Ein Kompliment an die Zeitlosigkeit von McCartneys Musik.

Seit Freitag gibt es zwei brandneue Paul-Songs: Der eine, „In a Hurry“, erinnert an „Lady Madonna“. Im Refrain heißt es „It’s never too late to celebrate“. Und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Tickets für Paul McCartney: Preise und Vorverkauf

Paul McCartney tritt mit seiner Band auf der „Freshen up“-Tour am Donnerstag, den 4. Juni 2020, in der HDI-Arena auf – präsentiert von der Neue Presse.

Der Presale beginnt am Mittwoch, 27. November um 10 Uhr im NP-Ticketshop. Der offizielle Vorverkauf startet am Freitag, den 29. November, in den stationären NP-Ticketshops. Karten kosten 92,75 Euro bis 195 Euro, Golden-Circle-Tickets 380 Euro, inklusive aller Gebühren.

Achtung: Die Anzahl der Tickets, die pro Person gekauft werden können, ist auf sechs begrenzt.

Lesen Sie mehr:

Von Matthias Halbig