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Meine Stadt Straßenmagazin „Asphalt“ feiert 25-jähriges Bestehen
Hannover Meine Stadt Straßenmagazin „Asphalt“ feiert 25-jähriges Bestehen
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10:56 12.06.2019
Wird seit vielen Jahren in Hannover verkauft: „Asphalt“. Quelle: Martin Steiner
Hannover

Aus diesem Anlass kommen an den Tagen zuvor Vertreter von Straßenzeitungen aus aller Welt zum Jahreskongress des „International Network of Street Papers“ (INSP) in Hannover zusammen, wie „Asphalt“ mitteilte. Im August 1994 hatten das Diakonische Werk und der Obdachlosen-Verein „Hiob“ das Selbsthilfe-Projekt „Asphalt“ ins Leben gerufen.

Ministerpräsident zu Festakt erwartet

Zum Festakt im Hannover Congress Centrum wird auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erwartet. An einem Podiumsgespräch beteiligt sich unter anderem die ehemalige hannoversche Landesbischöfin und frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann. Sie gehört seit Februar zum Herausgeberkreis von „Asphalt“.

„Sie betteln nicht um Geld“

Straßenzeitungen geben Menschen in prekären sozialen Lebenslagen Würde“, sagte Käßmann dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Sie betteln nicht um Geld, sondern verkaufen eine Zeitung, die inhaltlich sehr gut gemacht ist. Dadurch entsteht Begegnung auf Augenhöhe.“ Neben Käßmann gehören Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes und der Kabarettist Matthias Brodowy zu den Herausgebern.

Verkäufer behält Hälfte des Preises

Das Monatsmagazin wird ausschließlich durch bedürftige Menschen verkauft und ist nicht am Kiosk erhältlich. Jeder der rund hundert Verkäufer behält dabei die Hälfte des Preises von 2,20 Euro für sich. Das Blatt wird derzeit in einer Auflage von rund 22.500 Zeitungen in Hannover und weiteren 13 niedersächsischen Städten angeboten, darunter Aurich, Oldenburg, Celle, Hildesheim und Hameln. Auf 40 Seiten berichten vier professionelle Journalisten über soziale Themen und erreichen damit 60.000 Leserinnen und Leser.

120 Redakteure treffen sich beim Kongress

Zum jährlichen internationalen Kongress der Straßenzeitungen treffen sich rund 120 Redakteure, Geschäftsführer und Vertriebsmitarbeiter aus 35 Ländern. Sie tagen vom 17. bis 20. Juni im „Haus der Region“. Neben aktuellen Trends des Blattmachens geht es unter anderem um die Digitalisierung bei Straßenzeitungen, bargeldloses Bezahlen und die Armutsmigration. Zum Netzwerk INSP gehören weltweit rund 100 Magazine. In Deutschland gibt es etwa 30 soziale Straßenzeitungen.

Von epd

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