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Meine Stadt Steinwüste am Schützenplatz: Jetzt soll das Grün in Kübeln kommen
Hannover Meine Stadt Steinwüste am Schützenplatz: Jetzt soll das Grün in Kübeln kommen
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14:51 12.09.2019
Trist: Statt Bäumen dominiert nackter Stein das Bild vor dem neuen Verwaltungsbau der Stadt am Schützenplatz. Auf Plänen waren diese noch zu sehen. Quelle: Heusel
Hannover

Die Realität war vor allem für die Grünen ein Schock. Eine ganze Reihe von Bäumen sollte eigentlich vor dem neuen Verwaltungsbau der Stadt am Schützenplatz gepflanzt werden. Zu sehen ist davon bis heute nichts. Grauer Stein dominiert das Bild. Eines, das wohl vermeidbar gewesen wäre, wenn die Abstimmung in der Verwaltung besser geklappt hätte. „Da hat offenbar der Durchblick gefehlt. Alle haben sich darauf verlassen, dass sich jemand anders darum kümmert“, ärgert sich der Grüne Mark Bindert, der die Stadt mit kritischen Fragen konfrontiert hat, nachdem er erstmals die Steinwüste gesehen hatte.

Dauerhafte Lösung wäre möglich gewesen

„Man hätte die Leitungen vor dem Gebäude anders verlegen können“, sagt er. Das wäre zwar „etwas teurer“ geworden, dafür aber eine dauerhafte Lösung gewesen.

Stattdessen sollen nun Blumenkübel die trostlose Lage bessern. Das bestätigt Karsten Klaus, der Chef der städtischen Wohnungsgesellschaft Hanova, die das Gebäude gebaut und an die Stadt vermietet hat. „Wir haben uns die Kritik zu Herzen genommen“, versichert er.

Bäume pflanzen so nicht möglich

Fest stehe allerdings auch: „So wie die Leitungen dort jetzt liegen, können wir keine Bäume pflanzen“. Auf den Entwürfen, über die die Politik abgestimmt hatte, waren die noch zu sehen. „Wir haben uns darauf verlassen, dass das auch so umgesetzt wird“, erklärt Bindert, der gerade die Stadt in einer Vorbildfunktion sieht, möglichst viel Grün zu schaffen.

„Wir prüfen, ob wir Kübel aufstellen oder vielleicht doch ein Stück ins Erdreich gehen können. Wir werden auf jeden Fall etwas machen“, verspricht Hanova-Chef Klaus. Wohl noch in diesem Jahr solle das geschehen.

Jetzt sollen Dächer begrünt werden

Er verweist allerdings auch darauf, dass zumindest die Dächer des Gebäudes begrünt werden, „auch, wenn das leider niemand sehen kann“. Wie gut Pflanzen auf Dächern gedeihen können, lasse sich zum Beispiel auf den Dächern der Wohngebäude am Klagesmarkt beobachten, auf die Klaus aus der Zentrale seines Unternehmens einen guten Blick hat.

So ärgerlich die Situation vor dem Neubau am Schützenplatz auch ist: Das Pflaster wieder aufgraben, um die Leitungen neu zu verlegen, wollen nicht einmal die Grünen. „Dann würden die Kosten komplett aus dem Ruder laufen“, warnt Bindert. Er hofft aber, dass die Verwaltung bei eigenen Projekten wieder mit gutem Beispiel vorangeht.

Von C. Bohnenkamp

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