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Meine Stadt Im Virtual Lab wird Zukunft gemacht
Hannover Meine Stadt Im Virtual Lab wird Zukunft gemacht
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16:43 28.01.2019
MIT VR-BRILLE: Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz eröffnet das virtuelle Labor.
MIT VR-BRILLE: Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz eröffnet das virtuelle Labor. Quelle: Foto: Wallmüller
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Hannover

Virtual Reality – da denken die meisten an das Aufsetzen von Brillen und Eintauchen in Spielwelten. Dabei hat die Technik längst Einzug gehalten in Architektur, Industrie (Robotik) oder Tourismus. Kaum jemand weiß, dass Hannover die größte Anwender-Community hat. Die findet jetzt ein Zuhause – in der Walderseestraße 7 (List).

Ein 160 Quadratmeter großes Labor in der Venture Villa haben Hannoverimpuls und Region mit jeweils 20.000 Euro gefördert. Das VR-Lab enthält neueste Hardware aus den Bereichen Virtual und Augmented Reality, eine VR-Testfläche, 20 Arbeitsplätze und vor allem viel Raum für gemeinsames Arbeiten.

Das junge Hamburger Unternehmen minimyset beispielsweise schickt Drohnen und Kameras los. Unterstützt von anderen Mietern sichert das neue Gestaltungsmöglichkeiten für städtische Plätze. Wohnen wird erlebbar.

„Branchenkenner erwarten allein in Deutschland für das Jahr 2020 Erlöse von bis zu 730 Millionen Euro nur durch VR-Software“, sagt Ulf-Birger Frank, Wirtschaftsdezernent der Region, bei der Eröffnung mit Adolf Kopp, Chef der Wirtschaftsgesellschaft Hannoverimpuls. Der schwärmte von optimalen Rahmenbedingungen, auch wenn sie erst mal befristet auf drei Jahre sind.

Bei der Eröffnung des VR Labs haben sich Interessierte – ausgerüstet mit einer VR-Brille – direkt in das Parlament nach Brüssel gebeamt. Möglich macht das die App „EU – Beam Me Up!“, die Entwicklung eines der ersten Mieter, timmersive. Die Agentur hat die App gemeinsam mit der TVN Group für Schulen entwickelt; sie bastelt gerade an der zweiten Version für die anstehenden Europawahlen.

Franz versuchte sich im Flippern. Statt am großen, technisch anfälligen Automaten stand er mit VR-Brille vor einer kleinen Box, bediente die Tasten. Überraschend auch das Produkt der Firma Visionme. Mit der Software kann man ausprobieren, wie verschiedene Bodenbeläge in der eigenen Wohnung wirken.

„Für Start-ups im Technologiebereich haben wir mit dem VR-Lab eine wichtige Lücke geschlossen“, meint Kopp. Franz hofft, dass große Firmen kooperieren immer mehr mit innovativen Start-ups, um von den Entwicklungen und Trends zu profitieren“.

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Von Vera König