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Meine Stadt Kunst aus der Kuppel: Ein kleines Wunder berauscht Paris
Hannover Meine Stadt Kunst aus der Kuppel: Ein kleines Wunder berauscht Paris
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20:26 08.10.2019
Das „Rauschen“ in der Ausstellungshalle La Fayette Anticipations. Ein Kunstwerk von hoher geschichtlicher Relevanz, meint NP-Kulturchef Henning Queren. Quelle: Queren
Paris

Das ist selten in der Kunst, dass sie so unmittelbar zu begeistern versteht – wie diese gewaltige Skulptur mitten in Paris. Neun Meter hoch und eine Tonne schwer, geschaffen aus einem echten Stück Hannover – direkt vom Steintor – und in eine Weltmetropole versetzt, die nun wirklich nicht unterversorgt ist in Sachen Kunst. Katinka Bock, dieser deutsch-französischem Künstlerin ist das kleine Wunder gelungen, die abgetragenen und abgelegten historischen Kupferplatten von der Kuppel des Anzeiger-Hochhauses in sinnhafte und sinnstiftende Kunst mit dem Titel „Rauschen“ zu verwandeln. Und gleichzeitig ein Monument zu schaffen, das den Geist auch des Zeitungsmachens auf so vielfältige Weise in sich aufnimmt. Es macht einen schon ein wenig stolz, wenn Franzosen, Künstler, Kunstvermittler, Journalisten hier in Paris zum ersten Mal vom Anzeiger-Hochhaus erfahren und beeindruckt sind von dessen architektonischer Weitsicht und Utopie: „Magnifique, Hanovre.“ Diese Kupferplatten, die auch für ein besonderes Kapitel der deutschen Pressegeschichte stehen, erhalten durch die Verwandlung in Kunst eine höhere Wahrheit. Eine starke Aussagekraft, die dann auch am Ausgangspunkt ihrer Entstehung erfahren werden kann – wenn das Kunststück im kommenden März an das Steintor in die Kestnergesellschaft zurückkehrt. Spannend, zu erfahren, wie das „Rauschen“ dann in der Heimat klingt.

Lesen Sie dazu:

So wird aus historischen Kupferplatten aus Hannover Kunst in Paris.

Von Henning Queren

Ein Stück Steintor in Paris: Die deutsch-französische Künstlerin Katinka Bock hat aus den Kupferplatten von der Kuppel des Anzeiger-Hochhauses ein staunenswertes Kunstwerk geschaffen.

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