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Meine Stadt Schöne Stadt mit ein paar Schrammen
Hannover Meine Stadt Schöne Stadt mit ein paar Schrammen
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16:04 11.01.2020
Quelle: Frankenberg
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Hannover

Klar, Hannover ist die schönste Stadt der Welt. Das haben wir, natürlich bar jeder Ironie, schon immer gesagt. Und daran hat sich im Kern auch nichts geändert. Nur dass die Schöne an der Leine zuletzt ein paar Schrammen abbekommen hat. Zu viele Autos. Zu viel Abgase. Verstopfte Straßen. Keine Parkplätze. Müll. Vor allem aber: viel zu wenig Wohnungen zu bezahlbaren Preisen. Was zur Konsequenz hat, dass die Stadt nach jahrelangem Bevölkerungszuwachs offenbar die Grenzen des Wachstums erreicht. Überraschend kommt diese Entwicklung nicht.

Beispiel Wohnungsmarkt: Die Preise haben mittlerweile ein Niveau erreicht, das für Normalverdiener fast unerschwinglich ist. Wer für ein 120-Quadratmeter-Häuschen am Stadtrand Hannovers mal eben eine halbe Million Euro hinlegen soll, der überlegt sich dreimal, ob die Investition wirklich lohnt. Und dass Käufer in der Wasserstadt Limmer im Durchschnitt 6.300 Euro pro Quadratmeter zahlen sollen, schließt die normalverdienende Bevölkerung schlichtweg aus.

Überzogene Immobilienpreise addiert mit den bekannten Überlastungsproblemen aller Ballungsräume – wer diese Rechnung aufmacht, der kommt schnell zu dem Ergebnis, dass ihm die Stadt zwar lieb, aber zu teuer ist. Der Trend zeigt jetzt ins Umland. Eine hässliche Entwicklung für das schöne Hannover.

Von Bodo Krüger

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