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Meine Stadt Rendezvous mit den Parks und privaten Gärten
Hannover Meine Stadt Rendezvous mit den Parks und privaten Gärten
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00:25 15.04.2018
 Rendezvous im Garten: Claudia Wollkopf (Stadt Hannover), Roland Clark (Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur, DGGL), Astrid Eblenkamp (Gartenregion) und Beate Reuber (Sprecherin Gartennetz Deutschland in der DGGL) stellen ein Werbemotiv zum Projekt vor (von links). Quelle: Frank Wilde
HANNOVER

 Ein neuer Aktionstag soll auf Parks und Gärten aufmerksam machen – und Hannover ist dabei, wenn es am ersten Juniwochenende heißt „Rendezvous im Garten“. In der Landeshauptstadt und im Umland wird es etwa 40 Veranstaltungen geben, dazu laden mehr als 40 Privatleute dazu ein, sich einfach mal in ihrem Garten umzuschauen – zu Tages als auch Nachtzeiten.

Ausgangspunkt der bundesweiten Aktion ist eine Idee des französischen Kulturministeriums, welche in unserem Nachbarland als „Rendezvous aux jardins“ schon etabliert ist und wo regelmäßig am ersten Juniwochenende mehr als 3000 Parks und Gärten gemeldet sind.

„Wir sind von der Resonanz in Hannover und Umgebung begeistert – beim Aufruf zur Beteiligung am ersten Rendezvous der Gärten haben sich spontan über 40 Privatgärten angemeldet“, sagt Astrid Eblenkamp, Projektleiterin Gartenregion der Region Hannover.

Das Rendezvous werde „erneut eine wunderbare Gelegenheit, zu zeigen, wie in und um Hannover Gartenkultur auf unterschiedlichste Weise gelebt wird“, sagt Claudia Wollkopf vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover. Das Projekt entstand im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 und wird mit Bundesmitteln gefördert. Außer den Franzosen und der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) sind das Europäische Gartennetzwerk, das Nationalkomitee für Denkmalschutz und das Berliner Steincontor beteiligt.

Beate Reuber, Sprecherin des Gartennetz Deutschland in der DGGL sagt: „Gärten sind über alle Kulturgrenzen hinweg Orte der Harmonie, der Ruhe und des Nachdenkens.“ Das Rendezvous biete „die außergewöhnliche Chance, länder- und grenzüberschreitend das Verständnis und die Achtsamkeit für Gärten zu wecken und weiterzuentwickeln.“

 Die genauen Veranstaltungs- und Besichtigungsorte (etwa die Hälfte davon ist in der Landeshauptstadt) und Zeiten für die Tage vom 1. bis 3. Juni sollen Anfang Mai veröffentlicht werden.

Von RALPH HÜBNER