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Meine Stadt Rendezvous auf dem Schützenfest
Hannover Meine Stadt Rendezvous auf dem Schützenfest
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20:50 03.07.2018
Prost: NP-Chefredakteur Bodo Krüger, Herrenhäuser-Geschäftsführer Axel Schulz-Hausbrandt, OB Stefan Schostok, Herrenhäuser-Geschäftsführer Christian Schulz-Hausbrandt und Madsack-Verlagsleiter Günter Evert (von links). Quelle: Dröse
Hannover

Für sie ist es ein ganz besonderes Rendezvous: Isabel Eulenstein-Stack und Björn Stack, Programmdirektor von Radio Hannover. Die beiden feiern ihr erstes Schützenfest als Ehepaar. „Ein schönes Gefühl“, findet Isabel Eulenstein-Stack. „Vielleicht gehen wir ja später noch aufs Riesenrad“, überlegt Ehemann Björn. Zum einen, weil das natürlich romantisch sei: „Und dann überblickt man von oben das ganze Schützenfest und sieht auch den Maschsee. Da können wir uns gleich schon vorfreuen: aufs nächste Fest, das Maschseefest.“ Hannover feiert den Sommer.

Fürs Riesenrad schwärmt auch der evangelische Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann. „Das ist so schön gemütlich und übersichtlich“, findet er. „Außerdem hatte ich da meine erste Begegnung mit meiner Frau“, verrät er. „Nein!“, ruft Star-Anwalt Matthias Waldraff dazwischen, „das ist ja eine richtig schöne Geschichte.“ Heinemann nickt: „Und die Riesenradfahrt haben wir vergangenes Jahr erst wiederholt, da haben wir Silberhochzeit gefeiert.“ Die perfekte Geschichte fürs NP-Promi-Rendezvous, da stimmt auch Rita Girschikowsky zu, die Präsidentin des Niedersächsischen Leichtathletik-Verbands. Allerdings ist ihr das Riesenrad zu langweilig. „Ich mag lieber die schnelleren Fahrgeschäfte“, verrät sie, „wenn es hoch und runter und in die Kurven geht, das ist klasse.“ Da stimmt ihr Matthias Wal­draff lächelnd zu: „Für mich kann’s nicht schnell genug gehen, ich liebe diesen Nervenkitzel.“

Ein gelungener Wochenauftakt in Bildern: Rund 1000 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Stadtgesellschaft feiern beim Rendezvous auf dem Schützenfest, zu dem Neue Presse und Privatbrauerei Herrenhausen ins Alt-H-Zelt geladen hatten.

Ihren Tag beim Promi-Rendezvous ausklingen lassen wollen Benjamin Chatton und Nico Röger, die beiden Mitgeschäftsführer von Hannover Concerts. Chatton, der bisherige Geschäftsführer von Hannovers Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf, hatte am Montag seinen ersten Arbeitstag als Konzertveranstalter. „Wir haben mit einem gemeinsamen Frühstück im Büro begonnen“, erzählt er, „und jetzt lassen wir’s hier gemeinsam ausklingen.“ Röger nickt.

Auch Sven-Sören Christophersen (Spitzname: Smöre) hat etwas zu feiern: Der frühere Handball-Nationalspieler hat die Aufgabe als Sportlicher Leiter bei den Recken übernommen. Im Alt-Hanovera-Zelt unterhält er sich mit Waspo-Präsident Bernd Seidensticker. Netzwerken wollen sie miteinander, sich austauschen. Da sei es besonders praktisch, dass sie zwar beide aus dem Sport kommen, aber dennoch keine Konkurrenten seien, findet Seidensticker. „Stimmt“, meint Chris­tophersen und grinst, „wir nehmen uns keine Punkte weg.“

Das Promi-Miteinander zum Austausch nutzen viele Gäste: Darunter Thomas Düffert, der Vorsitzende der Konzerngeschäftsführung der Madsack Mediengruppe, Nie­dersachsens Innenminis­ter Boris Pistorius, Han­novers Oberbürgermeister Stefan Schostok, Comedian Martin Jürgensmann, Radio-ffn-Geschäftsführer Harald Gehrung, Bernhard Gätjen vom Aufsichtsrat der Bremer Tageszeitungen AG, das hannöversch-britische Schiedsrichter-Paar Bibiana Steinhaus und Howard Webb oder Adolf Kopp, der Geschäftsführer von Hannoverimpuls.

Ihre gegenseitige Wertschätzung versichern sich 96-Legende Dieter Schatzschneider und der VW-Nutzfahrzeuge-Chef Eckhard Scholz. „Ich fahre VW“, scherzt Schatzschneider. „Und ich mag Fußball“, vervollständigt Scholz. Sie lachen. Was genau sie aneinander schätzen? „Herr Scholz ist zwar ein Wirtschaftsboss“, erläutert Schatzschneider, „aber er ist so bodenständig geblieben dabei.“ „Und Herr Schatzschneider wirkt immer offen, ehrlich, authentisch. Das mag ich.“

Glücklich auf dem NP-Rendezvous ist Susanna Zapreva, die Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke. Ihr Sohn liebe das Schützenfest: „Und immer wenn er glücklich ist, bin ich das natürlich auch.“

Von Verena Koll