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Meine Stadt Region setzt auf E-Busse
Hannover Meine Stadt Region setzt auf E-Busse
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16:02 23.09.2018
Die Üstra setzt bereits E-Busse ein. Die Ladestation versorgt die Fahrgäste auf der Rückseite mit Informationen. Foto: Quelle: Schaarschmidt
Hannover

Die Region lehnt die Wasserstofftechnologie für Üstra und Regiobus ab. Das geht aus einer Anfrage der FDP hervor. Eine solche Technologie für Busse bedürfe im Vergleich mit E-Bussen zu hohe Investitionen und zu hohe Zuschüsse. Ökologisch sei diese Antriebstechnologie bedenklich. Zudem sei die Technologie nicht energieeffizient genug, heißt es.

Fördermittel von der EU

Die FDP hatte die Anfrage gestellt, weil die Kölner und Wuppertaler Verkehrsbetriebe 30 beziehungsweise zehn Busse mit Wasserstofftechnologie angeschafft hatten. Außerdem gebe es für die Wasserstoff- beziehungsweise Brennstofftechnologie Fördermittel vom Bund und von der Europäischen Union. „Wir befürworten, dass Üstra und Regiobus in zukunftsfähige Antriebssysteme investieren“, so Gerhard Kier, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

Synergie bei E-Mobilität

Zwar bieten wasserstoffbasierte Antriebstechnologien lokale Emmissionsfreiheit. Doch die ökologische Bilanz sei abhängig von der Erzeugung der Wasserstofferzeugung. So könne die notwendige Elektrolyse (Vorgang der Stromgewinnnung) nicht vor Ort geschehen. Daher müssten mehrmals in der Woche mehrere Lastzüge den Wasserstoff liefern. Ganz abgesehen vom Sicherheitsrisiko bei der Lagerung größerer Mengen Wasserstoff. In Köln und Wuppertal falle der Wasserstoff hingegen als Abfallprodukt der chemischen Industrie an.

Derzeit zeichne sich ab, dass E-Busse den Vorzug vor Wasserstoffbussen erhalten. Zumal es Synergieeffekte zwischen Üstra (48 E-Busse bis 2023) und Regiobus hinsichtlich der E-Mobilität geben werde, heißt es in einer Antwort auf die FDP-Anfrage.

Von Thomas Nagel

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