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Meine Stadt Regiobus will 66 Mitarbeiter einsparen
Hannover Meine Stadt Regiobus will 66 Mitarbeiter einsparen
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20:00 06.01.2019
DOPPELFUNKTION: Elke van Zadel ist seit Anfang 2018 Regiobus-Chefin. Im Dezember 2018 wurde sie auch in den Üstra-Vorstand berufen. Quelle: Foto: Frankenberg
HANNOVER

Die jahrelang verfehlte Unternehmenspolitik bei der Regiobus zieht ernste Konsequenzen nach sich. Auf NP-Nachfrage bestätigte Regiobus-Sprecher Tolga Otkun: „Ein in Auftrag gegebenes Gutachten zur Optimierung der Kernprozesse hat ein Einsparpotenzial von voraussichtlich 66 Stellen ermittelt.“

Der Stellenabbau werde sozialverträglich umgesetzt. Es wird also keine Kündigungen geben. Mitarbeiter, die in Rente gehen, werden nicht mehr ersetzt. Und es werden Dinge wie Altersteilzeit in Erwägung gezogen. Bei etwa 760 Mitarbeitern will das kommunale Busunternehmen also 8,6 Prozent der Stellen in den kommenden Jahren abbauen.

Regiobus ist zum Sparen verurteilt. Um mit der Region Hannover den Öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA) abschließen zu können, braucht die Regiobus GmbH einen Kostendeckungsgrad von 50 Prozent. In zuletzt veröffentlichte Zahlen lag diese Quote bei etwa 40 Prozent.

Noch drei Jahre bis zum neuen Betriebshof

Um die Abläufe effizienter zu gestalten, müssen auch zwei Betriebshöfe (Eldagsen, Wunstorf) geschlossen werden. Im Raum Ronnenberg, Gehrden, Wennigsen soll ein neuer Standort gebaut werden. NP-Informationen, dass sich die neue Standort-Suche schwierig gestalte, konnte das Unternehmen nicht bestätigen. „Wir befinden uns derzeit nach den positiven politischen Beschlüssen in der Standortbewertung und der Aufstellung der zukünftigen Anforderungen an ein Grundstück für den neuen Betriebshof“, sagt Otkun. Gemeint seien damit Lage und Größe des Grundstücks und baurechtliche Erschließung. Es habe noch keine Absicht gegeben, eine Fläche zu erwerben. Nach Expertenmeinung dauere es noch mindestens drei Jahren, bis ein neuer Betriebshof fertig sei.

Plänen, auf die Entwicklung eines neuen Standortes zu verzichten, erteilte Otkun eine Abfuhr. Es gebe keine Überlegung der Regiobus, sich am Betriebshof der Üstra in Döhren zu beteiligen. Nach dem Feuer Weihnachten 2014 auf dem Betriebshof Eldagsen durfte die Regiobus den Standort in Döhren nutzen. Das klappte damals nahezu ohne Reibungsverluste. Da nun Regiobus-Chefin Elke van Zadel auch im Üstra-Vorstand sitzt, ist eine engere Verzahnung der beiden Nahverkehrsunternehmen Programm.

Von Thomas Nagel

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