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Meine Stadt Regiobus: Neuer Betriebshof nicht vor 2023
Hannover Meine Stadt Regiobus: Neuer Betriebshof nicht vor 2023
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15:09 05.05.2019
WUNSTORF: Regiobus will seinen Betriebshof schließen. Bis mindestens 2023 bleibt der Betrieb aber noch geöffnet. Quelle: Nandy
HANNOVER

Die Restrukturierung der Regiobus GmbH ist ins Stocken geraten. Denn noch ist unklar, wo der neue Betriebshof entstehen soll.

Vor mehr als sieben Monaten stimmte der Aufsichtsrat für die Aufgabe der dezentralen Betriebshöfe in Eldagsen und Wunstorf. Das Unternehmen verkündete, dass man im Bereich Ronnenberg/Gehrden einen neuen Betriebshof bauen wolle.

Doch seit Ende September 2018 ist die Regiobus keinen entscheidenden Schritt weiter gekommen. „Im Moment gibt es zu dem Thema nichts Konkretes zu vermelden. Es werden Gespräche mit Vertretern der in Frage kommenden Kommunen geführt“, erklärte Regiobus-Sprecher Tolga Otkun.

Antrag von Regiobus liegt noch nicht vor

Mit anderen Worten: Der Regiobus ist es in sieben Monaten nicht gelungen, ein geeignetes Gelände im Raum Ronnenberg zu finden. Ein Nahverkehrsexperte meint, dass es eigentlich innerhalb weniger Wochen möglich sein müsse, in einem solchen Gebiet eine geeignete Fläche zu finden.

Den rund 200 Beschäftigten auf den Betriebshöfen in Eldagsen und Wunstorf kann es nur recht sein. Sie können noch bis mindestens 2023 auf ihren angestammten Arbeitsplätzen tätig sein. Denn für den Bau des neuen Betriebshofes hat die Regiobus Anspruch auf Fördergeld von der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG). Für eine Förderung im Jahr 2020 müsse ein Antrag bis Ende Mai 2019 vorliegen, sagt LNVG-Sprecher Rainer Peters. „Ein Antrag der Regiobus liegt noch nicht vor.“

Standort Eldagsen zu dezentral?

Das kommunale Busunternehmen hat einen Anspruch auf 70 Prozent der förderfähigen Baukosten. Nun kann die LNVG frühestens 2021 über die Förderung entscheiden. Bei einer Bauzeit von etwa 18 Monaten, könnte der Betriebshof nicht vor 2023 eröffnet werden.

Für die Modernisierung des unwirtschaftlichen Betriebes ist der neue Betriebshof wichtig. Will die Regiobus auf E-Mobilität setzen, dann ist vor allem der Standort Eldagsen zu dezentral. Den ersten Antrag auf eine Förderung von zehn E-Bussen hatte das Bundesumweltministerium abgelehnt. Nun hat die Regiobus einen zweiten Förderantrag gestellt, darüber soll im Herbst 2019 entschieden werden. Doch bislang kann das Unternehmen nichts vorweisen. Die beliebten Sprinter-Linien 300, 500 und 700 sollten zuerst auf Elektroantrieb umgestellt werden.

Von Thomas Nagel

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