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Meine Stadt Niedersachsens besten Döner gibt es in Hannover
Hannover Meine Stadt Niedersachsens besten Döner gibt es in Hannover
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09:17 05.11.2019
Das ist er: Dieser hannoversche Döner landete in einem bundesweiten Döner-Vergleich auf Platz sieben. Hier präsentiert von Chef Bibo Joneid (28). Quelle: Frank Wilde
Hannover

Ob nach dem Feierabend oder schnell in der Mittagspause, der Döner ist eines der beliebtesten Fast-Food-Gerichte in Deutschland. Und einen der besten gibt es in Hannover – findet jedenfalls das internationale Reiseportal „Big 7 Travel“.

Die Plattform ist vor allem bekannt für seine teils skurrilen Ratings („Was ist der sexieste Akzent der Welt?“), nun hat es die angeblich 25 besten Döner Deutschlands veröffentlicht. „Wir wissen, dass jeder seinen ganz eigenen Favoriten hat, aber diese Restaurants sind wirklich die besten der besten", heißt es auf dem Portal. Auf Platz 7 landet der „Lister Döner“.

„Bei uns gibt es den besten Döner Niedersachsens.“

„Wir haben das schon mitbekommen, das macht uns natürlich enorm stolz“, erzählt der 28-jährige Geschäftsführer Bibo Joneid freudestrahlend. Wäre Hamburg nicht auf Platz fünf vertreten, hätte es nach dem Ranking sogar zum besten Döner Norddeutschlands gereicht. Nicht so schlimm, findet Joneid: „Bei uns gibt es den besten Döner Niedersachsens.“ Der beste Kebab soll laut der Liste aus Stuttgart kommen.

Das vollständige Ranking:

Platz 25: Orkide Döner Kebap, Essen

Platz 24: Konyali, Berlin

Platz 23: Okra, München

Platz 22: Beykebap, Stuttgart

Platz 21: Tonbul Grill und Kebap Haus, Frankfurt

Platz 20: Oruc Kebap, Köln

Platz 19: MY Gemüse Döner, Düsseldorf

Platz 18: Büyük Harran Doy Doy, Köln

Platz 17: Vöner, Berlin

Platz 16: Westends Best Döner, München

Platz 15: Öz Urfa Kebap Haus, Hamburg

Platz 14: K'Ups Gemüse Kebap, Berlin

Platz 13: Kebapland, Köln

Platz 12: Olive Tree, Leipzig

Platz 11: Rüyam Gemüse Kebap, Berlin

Platz 10: Hamza Kebap, Hamburg

Platz 9: Dornbusch Kebap Haus, Frankfurt

Platz 8: Hisar, Berlin

Platz 7: Lister Döner, Hannover

Platz 6: Mangal Döner, Köln

Platz 5: Mr. Kebap, Hamburg

Platz 4: TÜRKITCH Köfte & Kebap, München

Platz 3: Vivats Grill, Bonn

Platz 2: Mustafas Gemüse Kebap, Berlin

Platz 1: Alaturka, Stuttgart

Bewertung erfolgt online und offline

Grundlage des Ratings waren über 2000 Empfehlungen der eigenen Leser, wie „Big 7 Travel“ auf NP-Nachfrage verriet. Allein 312 Stimmen seien dabei für den „Lister Döner“ abgegeben worden, so das Reiseportal. Außerdem sollen frühere Berichterstattungen sowie persönliche Tests der eigenen Redakteure mit in die Bewertung eingeflossen sein. Daran kann sich auch noch der „Lister Döner“-Chef erinnern: „Die waren vor neun Monaten hier und haben erst gar nicht verraten, dass sie hier unser Essen testen. Aber als ich die Kameras gesehen habe und wie sie mit Waagen ihr Essen wogen, wusste ich, dass hier irgendwas passiert.“ Erst im Anschluss hätten sie verraten, dass sie wegen der Döner gekommen sind. „Trotzdem habe ich nie damit gerechnet, dass wir es so weit nach Vorne schaffen.“

Im Sommer gibt es auch Zitrone im Döner

Doch was macht den Kebab vom „Lister Döner“ so besonders? Auf NP-Nachfrage gab das Reiseportal bekannt, dass die Leser „die perfekte Kombination aus frischem Brot, knackigen Salaten und zartem Fleisch“ lobten. Die Hannoveraner seien dazu bereit, bis zu 20 Minuten für den Döner zu fahren. Außerdem sollen Service und Preis (vier Euro) sehr gut sein.

„Wir machen hier einfach alles frisch und probieren manchmal auch ein wenig was aus und variieren nach Jahreszeit“, erklärt der 28-jährige Geschäftsführer, der den Laden vor drei Jahren übernahm. Im Sommer gab es zum Beispiel auch Zitrone im Döner, „weil so das Essen bei der Hitze einfach frischer schmeckt.“ Deshalb gibt beim „Lister Döner“ auch Minze, Radieschen und Rucola in der Dönertasche.

Voll bis oben hin: Beim „Lister Döner“ wird das Gemüse täglich frisch vorbereitet. Hawal Alshaky belegt damit die Döner. Quelle: Frank Wilde

Die Dönerbrote werden von Hand geknetet und im Laden gebacken. „Der Teig besteht einfach aus Mehl, Wasser, Hefe, Salz und ein wenig Zucker. Am Ende kommt dann noch etwas Kümmel oben drauf. Es ist simpel und ergibt trotzdem die besten Brote.“ Der Salat soll ebenfalls täglich frisch gekauft und geschnitten werden. „Ab sieben Uhr sind wir täglich im Laden und bereiten alles vor.“ Dazu gehören auch die Soßen. Nur der Hummus „wird alle zwei Tage gemacht, denn der muss ziehen.“

Ab aus dem Ofen: Haitham Saleh kümmert sich um die Brote. Quelle: Frank Wilde

Bis zu 250 Döner gehen täglich über die Ladentheke

Bis zu 250 Döner gehen hier täglich über die Ladentheke. „Der Döner ist super, besonders das Fleisch. Es schmeckt alles super frisch“, erklärt Schüler Michael Kozintsev (17), der sich selbst als Stammkunde beschreibt. Zusammen mit seinem Schulfreund Frederico von Richthof (17) kommt er gerne in der Mittagspause von der Schule hier vorbei. „Von 11 bis 14 Uhr bekommen Schüler 50 Cent Nachlass auf einen Döner. Das nehmen wir natürlich gerne an“, verrät Frederico.

Mehr zum Thema „Gastronomie“

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Von Jens Strube

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