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Meine Stadt Radfahrer: Achtung, Kontrolle!
Hannover Meine Stadt Radfahrer: Achtung, Kontrolle!
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14:37 24.04.2018
Kontrolle: Diese Woche hat die Polizei Radler im Blick, wie hier an der Ecke Hamburger Allee – Vahrenwalder Straße.
Kontrolle: Diese Woche hat die Polizei Radler im Blick, wie hier an der Ecke Hamburger Allee – Vahrenwalder Straße. Quelle: Foto: Dröse
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HANNOVER

Noch bis Freitag läuft in Hannover die Schwerpunktaktion Fahrradverkehr: Seit Montag kontrolliert die Polizei im Stadtgebiet, wo sich Radfahrer falsch verhalten – oder etwa durch Autofahrer behindert werden. Am Montag gab es etwa Kontrollpunkte vor der Ernst-August-Galerie (Kurt Schumacher Straße), an der Ecke Hamburger Allee – Vahrenwalder Straße und Friederikenplatz – Ecke Schlossstraße sowie Lister Meile. Bei dem einen oder anderen „Sünder“ beließ es die Polizei bei einer „Gelben Karte“.

Laut Polizei zählen zu den häufigsten Vergehen Gehwegfahren und Radweg in falscher Richtung radeln. Seit einiger Zeit nähme „Ablenkung durch Handy oder Kopfhörer“ zu.

Und das sind einige der Folgen, wenn man sich als Radfahrer daneben benimmt: Wer den Radweg (blaues Verkehrszeichen) nicht nutzt oder einen Radweg in falscher Richtung befährt oder unerlaubt auf dem Gehweg, wird mit 20 Euro zur Kasse gebeten. Wer am Zebrastreifen nicht hält und Fußgängern Vorrang gewährt, zahlt 40 Euro. Wer zu schnell in einer für den Radverkehr freigegebenen Fußgängerzone unterwegs ist und erwischt wird, zahlt 15 Euro, wer dabei jemanden gefährdet hat, 30 Euro. Wer in einer nicht freigegebenen Fußgängerzone / auf einem nicht freigegebenen Gehweg radelt, muss (ohne Gefährdung/Behinderung anderer) ebenfalls mit einem Verwarngeld von 15 Euro rechnen.

Wer ein Rotlicht missachtet, kassiert einen Punkt in der Verkehrssünderkartei beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg und zahlt 60 Euro oder – wenn schon länger rot war – 100 Euro. Nicht betriebsbereite Beleuchtung oder das Licht nicht eingeschaltet, obwohl es die Sichtbedingungen gebieten, macht 20 Euro. Und für Handynutzung ohne Freisprecheinrichtung sind 55 Euro fällig. Wobei gilt: Bei Strafen unter 60 Euro kann die Polizei es auch bei einer Belehrung belassen.

Von Ralph Hübner