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Meine Stadt Black Friday: Vorsicht vor Betrug bei der Schnäppchenjagd
Hannover Meine Stadt Black Friday: Vorsicht vor Betrug bei der Schnäppchenjagd
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00:23 25.11.2018
VORSICHT FALLE:  Die Polizei in Niedersachsen informiert auf ihrer Internetseite „Ratgeber Internetkriminalität“ über die Methoden der Betrüger.
VORSICHT FALLE: Die Polizei in Niedersachsen informiert auf ihrer Internetseite „Ratgeber Internetkriminalität“ über die Methoden der Betrüger. Quelle: dpa
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Hannover

Dieser Tage wird vom Online als auch dem stationären Handel wieder für die november-üblichen Aktionstage geworben. Besonders im Internet wird Alarm gemacht, werden für den Aktionen wie „Cyber Monday“ oder die „Black Friday Week“ Schnäppchen und besonders hohe Rabatte versprochen. Die Verbraucherzentrale (VZ) in Hannover warnt, sich von allzu günstigen Preisen blenden zu lassen: Gerade unter Zeitdruck steige die Gefahr, auf Fake-Shops hereinzufallen oder sensible Daten leichtfertig zu übermitteln.

Betrüger und Fake-Shops werden laut VZ immer professioneller. „Gerade bei groß angelegten Rabatt-Aktionen steigt die Gefahr, auf unseriöse Angebote hereinzufallen“, sagt Kathrin Körber, Rechtsexpertin der VZ. Verbraucher sollten Angebote kritisch hinterfragen, Preise vorab vergleichen und sensible Daten nicht leichtfertig übermitteln. „Bevor Bankdaten eingegeben werden, sollte die Website immer genauer betrachtet werden. Dazu gehört ein Blick ins Impressum und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen – und auch Erfahrungsberichte anderer Kunden können hilfreich sein“, so Körber.

Mitunter reicht laut VZ bereits ein Blick ins Impressum und die AGB, die allgemeinen Geschäftsbedingungen: Fehlen wichtige Angaben wie die vollständige Adresse des Firmensitzes, schnelle Kontaktmöglichkeiten wie Mail-Adressen und Telefonnummern oder wird das Widerrufsrecht ausgeschlossen, sei der Shop unseriös.

Auch sollte geprüft werden, ob das Angebot wirklich günstig ist – etwa mit Preissuchmaschinen vergleichen und schauen, ob die oft angegebenen „durchgestrichenen“ Vergleichspreise womöglich nur „aufgeblähte“ unverbindliche Preisempfehlungen (UVP) der Hersteller sind. Preise deutlich unter denen, die normalerweise verlangt werden, sollten misstrauisch machen. Weiteres typisches Merkmal für Fake-Shops oder andere betrügerische Angebote sind eingeschränkte Zahlmethoden: Meist ist nur Vorkasse möglich. Häufig wird zwar auch Kreditkartenzahlung oder Paypal aufgeführt, doch will man das nutzen und klicken, funktioniert es nicht.

Vorsicht auch bei angeblichen Gütesiegeln: Da wird viel gefälscht und getäuscht. Ein seriöses Siegel führt den Nutzer nach einem Klick über eine Zertifikats-Info auch auf die Seite der siegelerteilenden Organisation, wo mehr erläutert wird.

Von Ralph Hübner